Hallo Manillio, am Donnerstag standen Sie mit «Rumours» auf der Kofmehl-Bühne in Solothurn. Wie wars?

Manillio: Es war eine gute Stimmung. Es war unser vierter Auftritt als Rumours, und mit jedem Konzert können wir uns mehr «eingrooven». Ich hasse zwar dieses Wort...

Habt Ihr eigentlich eine fest geplante Bühnenshow, oder passt ihr diese von Abend zu Abend an?

Wir haben schon einen grundlegenden Ablauf geplant. Doch man kann sagen: Er wird laufend angepasst.

Waren Sie beim Auftritt in Solothurn so etwas wie der Lokalmatador?

Es ist sicher so, dass mich die Leute in Solothurn besser kennen als anderswo. Unsere Band hat mich da wohl auch etwas nach vorn «geschoben.»

Wie ist es, mit so unterschiedlichen Musikern zusammen aufzutreten?

Es ist eine tolle Erfahrung, mit Leuten unterwegs zu sein, die aus ganz anderen Musikgenres kommen, als ich. Ich kannte beispielsweise Anna Rossinelli auch nicht. Es findet ein optimaler Austausch statt und es ist auch gut zu erleben, dass es alle – nicht nur für Rapper wie ,ich – Probleme gibt. Es macht mich glücklich, in diesem Projekt dabei zu sein.

Die Tour dauert noch bis Ende Jahr. Gibt es schon Nachfolge-Gedanken?

Nein, momentan geniessen wir die Auftritte und planen als Rumours nicht weiter.