Solothurn

Linksextreme wüteten am Rande der HESO

Chantierwiese Solothurn mit Voliere

Chantierwiese Solothurn mit Voliere

Am Südende der Herbstmesse Solothurn fackelten rund 40 Vandalen am Samstagabend eine Aussentreppe ab und machten damit ein «Lagerfeuer».

Lagerfeuerstimmung wäre wohl der falsche Ausdruck dessen, was in der Samstagnacht am Rande des HESO-Trubels geschaffen wurde. Wie erst am Montag bekannt wurde, hatten am Südende der Herbstmesse Linksautonome den Feuerteufel losgelassen: So ging ca. um 22.15 Uhr die erste Meldung von der HESO-Spezialpatrouille ein, wonach sich auf der Chantierwiese rund 40 Personen aus der linksextremen Szene friedlich versammelt haben sollen. Als die Polizei eintraf, habe deshalb auch keine Notwendigkeit bestanden, einzugreifen.

Es flogen auch Molotow-Cocktails

Dann jedoch wurde die südliche Aussentreppe der Halle 8 demoliert und abgefackelt. Die Securitas-Einsatzkräfte versuchten gemäss Mediendienst der Kantonspolizei, den Vandalenakt zu verhindern. Es folgten verbale Auseinandersetzungen und später auch 1.-August-Raketen, die gegen die Polizei abgefeuert wurden. „Am Schluss wurde auch ein Molotow-Cocktail in unsere Richtung geworfen", berichtet Stadtpolizei-Kommandant Peter Fedeli.

«Lagerfeuer» bei der Voliere

Kurz nach zwei Uhr verliess die Gruppierung die Chantierwiese Richtung Landhausquai, wo sich die Linksextremen zunächst neu versammelten und sich dann unters Volk mischten. Unterdessen hatte die Stützpunktfeuerwehr ein Lagerfeuer zu löschen, das die Vandalen bei der Voliere auf der Chantierwiese entfacht hatten. Ob die einbrechende Herbstfrische sie dazu ermutigt hatte, sich - auf unkonventionelle Weise – etwas Wärme zu schaffen?

Verletzte gab es indes keine, gegen eine unbekannte Täterschaft wurde Anklage erhoben.

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