Alterszentrum Wengistein

Lernende der Pflege werden immer jünger – Der Jahresrückblick fällt trotzdem positiv aus

Das Alterszentrum Wengistein blickt auf ein erfreuliches 2017 zurück.

Das Alterszentrum Wengistein blickt auf ein erfreuliches 2017 zurück.

Im Alterszentrum Wengistein blickt man zufrieden aufs 2017 zurück. Das zeigt der Jahresbericht, in dem nicht nur die Zahlen stimmen. Kritisch beäugt werden hingegen Entwicklungen in der Ausbildung.

Gegen 100 Betagte werden im Alterszentrum Wengistein täglich von 160 Mitarbeitenden gepflegt und betreut. Obwohl vieles auch im 2018 gleich bleibt wie im vorigen Jahr, hat es doch einige Änderungen gegeben. So hat Esther Ludwig, die langjährige Stellvertretung von Zentrumsleiter Hansruedi Moor, ihren Posten per Jahresbeginn an Marianne Wintzer abgegeben.

Eine Woche Ferien plus

Das «Wengistein» hat 2017 27 Lernende in verschiedenen Bereichen des Betriebs aufgenommen. Ein Problem stelle die Tatsache dar, dass die Lernenden durch die Änderung des Stichtags für die Einschulung beim Lehrbeginn jünger seien als früher. Der frühe Ausbildungsbeginn sei für eine Mehrzahl der jungen Menschen eine zu grosse Hürde und führe teilweise zu Schwierigkeiten, heisst es im Jahresbericht. Dennoch sei die Zusammenarbeit mit jungen Menschen eine Bereicherung.

Dankbar ist das Wengistein für die Unterstützung von 80 Freiwilligen, die verschiedene Aufgaben im Alterszentrum übernehmen. Vieles leisteten auch der Bewohner- und der Angehörigenrat, sowie die Personalkommission. Der Bewohnerrat trifft sich regelmässig mit dem Zentrumsleiter, bringt Anliegen der Bewohner vor und beteiligt sich aktiv an den Anlässen. Der Angehörigenrat besteht seit 2009 und bildet eine Anlaufstelle für Angehörige der Bewohnerinnen und Bewohnern. Dadurch soll die Wohn- und Lebensqualität verbessert werden. Die Personalkommission kümmert sich um die Anliegen der Arbeitnehmer. Ab 2017 erhielten alle Mitarbeitenden über den gesetzlichen Anspruch hinaus eine zusätzliche Ferienwoche.

Das Wengistein schliesst das Jahr 2017 mit einem Gesamtgewinn von gut 111'000 Franken ab, wobei der Betriebsaufwand bei knapp 10,67 Mio. Franken und der Betriebsertrag bei 10,78 Mio. Franken lag.

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