Solothurn

Laufend Spass haben ist das Ziel des ersten «Saucony Light Run»

Wollten Sie nicht schon immer mal in Neon-Kleidung, mit viel fluoreszierender Farbe im Gesicht und toller Lichtshow durch Solothurn rennen? Genau diesen Spass können Sie am 10. September am Saucony Light Run haben.

Am 10. September findet in Solothurn der «Saucony Light Run» als Erster seiner Art in der Schweiz statt. Bei dem Run gehts für einmal weniger darum, so schnell wie möglich im Ziel zu sein, denn eine Zeitmessung wirds nicht geben. Vielmehr sollen die Teilnehmer die 5 Kilometer durch die Stadt in lockerer Atmosphäre rennen und dabei Spass haben – getreu dem Motto «5k of awesomeness». Eine grosse Party von Start bis Ziel soll es werden.

Da eine grosse Lightshow geplant ist, erhalten die Teilnehmer verschiedene Leuchtmittel, wie LED-Armbänder oder fluoreszierende Schminke, damit der Effekt umso grösser wird.

Mit acht grossen Erlebniszonen, speziellen Lichtinstallationen und Musik verspricht der Saucony Light Run ein neuartiges Erlebnis zu werden.

Idee aus den USA

Die Idee stammt ursprünglich aus den USA, wurde aber schon in verschiedenen europäischen Städten umgesetzt. Unter anderem auch in Wien oder Berlin, wie es auf Anfrage bei den Organisatoren rund um Boris Graber heisst. Der bekannteste unter diesen «Runs» dürfte der Electric Run sein, der schon in Dubai, Melbourne oder Kuala Lumpur Tausende von Menschen in Neon-Kleidung zum Rennen animiert hat.

Graber kam die Idee, so etwas auch in der Schweiz durchzuführen, als er 2012 dabei war, als der Halbmarathon mitten durchs KKL führte. «Das war ein grossartiges Erlebnis. Es gab Musik, die Leute feierten ausgelassen und tanzten fast anstatt zu rennen. Da wusste ich, dass so etwas auch in einem grösseren Rahmen einmal stattfinden sollte.»

Und nun fast vier Jahre später ist es soweit. Auf die Frage hin, ob der Light Run sich nicht mit dem «Quer durch Solothurn» schneide, der bereits zum 44. Mal am Tag davor stattfindet, meint Graber, dass dies bereits von den Organisatoren beider Läufe abgesprochen sei und deshalb kein Problem darstelle. «Wir verwenden sogar dieselbem Absperrgitter».

Das Datum sei ideal, weil es schon früh eindunkle, die Lichtshows also zum Start des Runs schon gut zur Geltung kämen, es aber hoffentlich noch nicht allzu kalt sei abends.

Alle Zeit der Welt hat man für die 5 Kilometer durch die Stadt zwar nicht, aber mit 1 1/4 Stunden trotzdem eine ganze Menge. «Es sollte genug Zeit vorhanden sein, die acht eingeplanten Erlebniszonen in aller Ruhe zu besuchen und sich auf die eine oder andere Überraschung freuen zu können», so der zuversichtliche Graber. 

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