Noch fehlen Martin Tschumi die schriftlichen Rückmeldungen der Standbetreiber. Doch bereits jetzt ist für den Mitorganisator des Wiehnachtsmärets klar: «Es war sicherlich das beste Jahr, wie wir auch vor Ort vernommen haben.»

Zum sechsten Mal lockte der Anlass zahlreiche Besucher an den Kreuzackerquai. Zwischen 16. und 20. Dezember boten über 60 Aussteller Kulinarisches und Handwerkliches, Kosmetika und Textiles fürs Weihnachtsfest. Tschumi stellt fest, dass über alle fünf Tage ein konstanter Besucherstrom geherrscht habe. Auch der verregnete Start habe der Kontinuität keinen Abbruch getan. «Am Abend hörte der Regen ja auf. Und während des Märets hat der Nebel positiv zum mystischen Ambiente beigetragen.»

Dass der Markt jeweils genauso wie andere Betriebe vom Einkaufsansturm profitiert, der am letzten Adventswochenende aufkommt, liegt für ihn auf der Hand. «Aber es spricht sich auch herum, dass unser Märet durch Qualität glänzt», ergänzt er. Und die neuen Standsteller seien vom Erfolg überrascht worden.

Bei vielen seien die vorrätigen Waren gar knapp geworden. Auch Glühwein und Crêpes schlugen als Erfolgsindikatoren mehr als in Vorjahren ein. Gut angekommen ist zudem der kleine «Platz», der im Osten des Marktes beim «Ramada» neu hinzugekommen ist. Zum Gelingen des Markts beigetragen hat weiter das Rahmenprogramm: «Die Qualität der Chöre war gross, aber auch die Alphörner und Musikgesellschaften begeisterten.» Als Erfolgskonstanten nennt er zudem Märlihus, Karussell und Kerzenziehen.

«Ausbauen werden wir nur, wenn die Qualität stimmt und es ins Konzept passt», sagt Tschumi – auf Anpassungen für die siebte Auflage angesprochen. Mögliche Verbesserungen sieht er unter anderem beim Lichtkonzept. Ebenso soll ein nordseitiges Eingangstor den Markt optisch abrunden. (ak)