Solothurn

Längst vergessene Solothurner Rezepte neu entdecken

Marie-Christine Egger bei einem ihrer speziellen Anlässe.

Marie-Christine Egger bei einem ihrer speziellen Anlässe.

Marie-Christine Egger ist die wohl originellste Stadtführerin der Schweiz. Für ihre Führungen durch Solothurn schlüpft sie in verschiedene Rollen: Mal mimt sie eine Römerin, mal die Patrizierdame Madame de Coin.

Marie-Christine Eggers Leidenschaft für die Geschichte begleitet sie in ihrer ganzen Freizeit: So hat sie zum Beispiel anhand von Originalrezepten einen ‹Mulsum› hergestellt, einen römischen Würzwein, welchen sie auch mal bei einer Führung durch ‹Salodurum› (römischer Name für Solothurn) ausschenkt.

Doch beim Wein ist es nicht geblieben. Neustes Projekt von Marie-Christine Egger ist ein Kochbuch mit Rezepten aus verschiedenen Jahrhunderten. In Zusammenarbeit mit Sandro Hinder, dem Koch der Stiftung Lebensschritt, wird sie ein eigenes Kochbuch herausgeben, in dem Sandro Hinder die alten Rezepte nachkocht und für das 21. Jahrhundert neu interpretiert. Angereichert wird das Kochbuch mit authentischen Geschichten und Hintergrundinformationen aus den entsprechenden Epochen.

Auf Facebook aktuell verfolgen

Das Epochenkochbuch geht eine perfekte Symbiose zwischen Vergangenheit und Moderne ein und verknüpft die analoge mit der digitalen Welt. Denn die Entstehung des Buches kann via Facebook verfolgt werden. Wer www.facebook.com/Stadtfuehrungen anklickt und ‹gfätlt mir› drückt, wird sogar als Freund im Buch erwähnt.

Die Zusammenarbeit zwischen den Stadtführungen und Lebensschritt hat es in sich. Mal wird Sandro Hinder zum Einstudieren des Menuetts in Solothurn erwartet, mal wird Madame de Coin zur Degustation in Gränichen eingeladen. (mgt)

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