Solothurn
Kurt Fluri will Stadtpräsident bleiben - aber nicht Regierungsrat werden

Der Solothurner Stadtpräsident Kurt Fluri will es nochmals wissen: Er kandidiert erneut fürs Amt des Stadtpräsidenten. Im nächsten Jahr bei den Regierungsratswahlen anzutreten, kommt für ihn nicht in Frage.

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«Ich habe mich entschlossen, der FDP der Stadt Solothurn als Stadtpräsident für die Amtsperiode 2013 - 2017 zur Verfügung zu stehen», teilt Kurt Fluri am Montagmorgen mit. Er sei voll motiviert, das Amt weitere vier Jahre auszuüben, sagt er auf Anfrage.

Der FDP-Politiker will bedeutende Vorhaben der Stadt weitertreiben. Dabei denkt er ans mögliche Fusionsprojekt, die Lösung der Altlastensanierung in der Weststadt verbunden mit dem Projekt Wasserstadt oder die Quartierentwicklung Weststadt.

Anderer Schwarzbube

Fluri will 2013 allerdings nicht für einen FDP-Regierungsratssitz kandidieren, wie er verrät. Der 56-jährige Solothurner geht davon aus, dass nach dem Rücktritt von Klaus Fischer (CVP) ein anderer Politiker aus dem Schwarzbubenland den Sitz im Regierungsrat einnehmen wird.

Fluri ist seit 1993 Stadtpräsident von Solothurn. Zudem sitzt er seit fast 10 Jahren im Nationalrat. Letzten Herbst musste Fluri aber eine Schlappe hinnehmen: Er wurde nicht in den Ständerat gewählt. (ldu)