Damit werden die Stadt und Regionsgemeinden aufgefordert, sich vermehrt für menschenwürdige Asylunterkünfte zu engagieren und so ein Zeichen zu setzen gegen die zunehmende Entsolidarisierung mit den Flüchtlingen aus Konfliktländern wie Syrien. Baur hofft «auf dem gemeinsamen kleinsten Nenner» etwas bewirken zu können. Insbesondere sollten auch bürgerliche Politikerinnen und Politiker vermehrt für die Anliegen der Flüchtlinge hinstehen.

Kurt Fluri betonte, er sei «kein Scharfmacher» und sicher nicht für die Verschärfung des Asylrechts, doch gehe der Trend in diese Richtung.

Innerhalb der gesetzlichen Pflicht werde alles getan, um vor allem die Unterbringungs-Sollzahlen des Kantons zu erfüllen. «Das Ganze ist primär auch kein finanzielles Problem. Doch ist es schwierig, sogar in abgelegenen Orten Unterkünfte bereitzustellen», verwies der Stadtpräsident auch auf die diesbezüglich beschränkten Möglichkeiten der Stadt. (ww)