Brand-Tragödie
Kurt Fluri an Gedenkfeier: «Das ist ein sehr wichtiger Tag»

Rund 800 Personen haben an der Gedenkfeier für die sieben Verstorbenen der Brand-Tragödie in der Stadt Solothurn teilgenommen. Mit dabei waren auch Solothurns Stadtpräsident Kurt Fluri, Regierungsrätin Susanne Schaffner und Feuerwehrkommandant Boris Anderegg.

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"Das ist ein sehr wichtiger Tag. Er trägt dazu bei, das Passierte zu verarbeiten", sagte Solothurns Stadtpräsident Kurt Fluri zum Regionalsender Tele M1. Der Wunsch zur Gedenkfeier sei zahlreich an ihn herangetragen worden.

Er sei seit dem Brand mehrmals vor dem Haus gestanden, sagte Fluri. Das sei speziell gewesen, denn man versuche sich vorzustellen, was sich bei der Tragödie drinnen abgespielt hat. Fluri: "Das muss die Hölle gewesen sein."

Die Gedenkfeier sieht er als ein Abschluss – was nicht heisse, dass er die Tragödie vergesse. Dasselbe sagte Boris Anderegg, Solothurner Feuerwehrkommandant. Seine Einsatzkräfte hätten das Geschehene gut verarbeiten können, auch dank der Hilfe eines Care Teams.

Die Feier für die Opfer des Brandes vom 26. November 2018 fand in der St.-Ursen-Kathedrale statt
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Weisse Rosen als Blumenschmuck
Zudem wurden zwei Trauergedecke niedergelegt.
Rund 800 Personen kamen an die Feier
Einige brachten Rosen mit, um sie später beim Haus niederzulegen
Gedenkfeier Brandopfer
An der Feier waren auch ein orthodoxer Priester und ein Imam beteiligt.
Regierungsrätin Susanne Schaffner gibt vor der Feier Interviews
Solothurns Stadtpräsident Kurt Fluri
Gedenkfeier Brandopfer
Die Tonkrüge standen für die sieben Leben, die das Feuer genommen hatte
Der Chor der Nationen begleitetd die Feier musikalisch
Nach der Gedenkfeier zogen die Anwesenden zum Brand-Ort
Gedenkfeier Brandopfer
Gedenkfeier Brandopfer
 Susanne Schaffner legt weisse Rosen nieder
Gedenkfeier für Opfer des Brandes vom 26.November 2018 in Solothurn
 Kurt Fluri
Gedenkfeier Brandopfer
Gedenkfeier Brandopfer

Die Feier für die Opfer des Brandes vom 26. November 2018 fand in der St.-Ursen-Kathedrale statt

michelluethi.ch

Waisenkinder kommen in Pflegefamilie

Regierungsrätin Susanne Schaffner sagte vor der Zeremonie, sie werde Trauer und Betroffenheit der Regierung ausdrücken. Ausserdem werde sie der Bevölkerung und den Rettungskräften für ihre Unterstützung und ihre Solidarität danken.

Die zwei Waisenkinder kommen in eine Pflegefamilie. Schaffner verspricht: "Wir werden unbürokratisch für sie sorgen."

In einem Mehrfamilienhaus an der Wengistrasse 40 in Solothurn brannte es in der Nacht auf Montag, 26.November 2018.
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In dem Gebäude befanden sich zu diesem Zeitpunkt 20 Personen, die grösstenteils mit Hilfe der Feuerwehr aus dem Haus gebracht wurden.
Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Starke Rauchentwicklung
Sechs Personen starben in dieser Nacht, ein weiteres Kind erlag später seinen Verletzungen im Spital.
Der Kanton Solothurn hatte 2018 im Haus zwei Stockwerke für die Unterbringung von Asylsuchenden angemietet.
Im Haus gab es keine Rauchmelder

In einem Mehrfamilienhaus an der Wengistrasse 40 in Solothurn brannte es in der Nacht auf Montag, 26.November 2018.

Kapo SO

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