"Das ist ein sehr wichtiger Tag. Er trägt dazu bei, das Passierte zu verarbeiten", sagte Solothurns Stadtpräsident Kurt Fluri zum Regionalsender Tele M1. Der Wunsch zur Gedenkfeier sei zahlreich an ihn herangetragen worden.

Er sei seit dem Brand mehrmals vor dem Haus gestanden, sagte Fluri. Das sei speziell gewesen, denn man versuche sich vorzustellen, was sich bei der Tragödie drinnen abgespielt hat. Fluri: "Das muss die Hölle gewesen sein."

Die Gedenkfeier sieht er als ein Abschluss – was nicht heisse, dass er die Tragödie vergesse. Dasselbe sagte Boris Anderegg, Solothurner Feuerwehrkommandant. Seine Einsatzkräfte hätten das Geschehene gut verarbeiten können, auch dank der Hilfe eines Care Teams.

Waisenkinder kommen in Pflegefamilie

Regierungsrätin Susanne Schaffner sagte vor der Zeremonie, sie werde Trauer und Betroffenheit der Regierung ausdrücken. Ausserdem werde sie der Bevölkerung und den Rettungskräften für ihre Unterstützung und ihre Solidarität danken.

Die zwei Waisenkinder kommen in eine Pflegefamilie. Schaffner verspricht: "Wir werden unbürokratisch für sie sorgen."

Regierungsrätin Susanne Schaffner: «Für die Waisen wird unbürokratisch gesorgt.»

Regierungsrätin Susanne Schaffner: «Dank an Rettungskräfte und Bevölkerung.»

Der Chor der Nationen singt sich in der St.-Ursen-Kathedrale für die Gedenkfeier ein

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Boris Anderegg, Kommandant der Feuerwehr Solothurn: «Für uns ist die Feier wie ein Abschluss»

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7 Krüge der Tränen: So will man in Solothurn um die Brandopfer trauern

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Spendenkonto für Solothurner Brandopfer

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