Kunstmuseum Solothurn
Kunstmuseum zeigt Zeichnungen von Edouard Vallet

Edouard Vallet (1876-1929) gehört zu den wichtigsten Malern der Schweiz um 1900. Das Kunstmuseum Solothurn lenkt nun den Fokus auf dessen zeichnerisches Werk, das bis anhin keine grössere Beachtung gefunden hat

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Edouard Vallet im Kunstmuseum Solothurn
6 Bilder
«Mann an der Kelter» (1899-1904) Mann an der Kelter, o.J. (1899-1904), Kohle, mit Pastell gehöht auf Papier, 59.5 x 44.5 cm
«Rotes Kleid» (1895)
«Selbstbildnis mit Locke» (1903) Selbstbildnis mit Locke, o.J., (1903), Tusche und Pastell, mit Gouache gehöht auf Papier, 40.5 x 32.2 cm
«Schlafende Frau» (1920)
«Baum als Felshang» (1927)

Edouard Vallet im Kunstmuseum Solothurn

© Jacques Dominique Rouiller, 2011

In den letzten Jahren hat das Kunstmuseum Solothurn regelmässig zeichnerische Werke wichtiger Schweizer Künstler ausgestellt. Letztes Jahr war nach Sophie Taeuber-Arp (2002), Cuno Amiet (2005) und Giovanni Giacometti Félix Vallotton an der Reihe.

Die Ausstellung "Edouard Vallet. Zeichnungen" übernimmt das Museum vom Kunstmuseum Wallis in Sion, wie das Museum in seinen Medienunterlagen schreibt.

Der in Genf aufgewachsene Künstler zeichnete seit seiner Jugendzeit. Die Arbeiten auf Papier dienten ihm als Vorbereitung für Gemälde. Er betrachtete sie aber auch als eigenständige Werke, die er mit Pastell- oder Kohlestiften, mit Tusche oder Bleistift ausführte.

1908 liess sich Vallet im Wallis nieder. Seine Wahlheimat sei für ihn zur grossen Inspirationsquelle geworden, schreibt das Kunstmuseum Solothurn. Er gilt denn auch bis heute als der "Maler des Wallis". Seine Werke beleuchten die regionale Bergwelt, aber auch das alltägliche Leben der Bergbevölkerung.