Solothurn
Künstlerisch bemalte Ostereier für den guten Zweck

Solothurner Künstler haben am Samstag Eier zugunsten von Amnesty International gestaltet. Pro Jahr kommen im Durchschnitt 4000 Franken zusammen.

Angelica Schorre
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Roman B. Cavoli, Veronika Medici, Roman Candio, Hans Adam
21 Bilder
Die Marktbesucher bestaunen die Eierkunstwerke
Roman Candio erklärt sein Kunstwerk
Solothurner Künstler gestalten Ostereier
Ostereier-Kunstwerke von Vernonika Medici
Ostereier-Kunstwerke von Tanja Zimmermann
Die Marktbesucher bestaunen die Eierkunstwerke
Ostereier-Kunstwerke von Rudolf Butz
Hier entsteht ein Candio-Ei
Ostereier-Kunstwerke von Roman Candio
Ostereier-Kunstwerke von Rolf Imbach
Ostereier-Kunstwerke von Mario B. Cavoli
Hans Christen malt eine filigrane Eidechse aufs Ei
Ostereier-Kunstwerke von Hans Christen
Ostereier-Kunstwerke von Hans Christen
Ostereier-Kunstwerke von Barbara Luethy
Ostereier-Kunstwerke von Alfred Trinkler
Ostereier-Kunstwerke von Ellen Etter
Welches solls denn sein?
Die Eierkunstwerke werden kritisch begutachtet
Hans Christen, Roman B. Cavoli, Roman Candio, Hans Adam

Roman B. Cavoli, Veronika Medici, Roman Candio, Hans Adam

Hanspeter Bärtschi

Eier sind fast so rund wie die Erde; für ihre missachteten und misshandelten Menschen setzt sich Amnesty International ein.

Seit über 30 Jahren ist die Amnesty-Gruppe Solothurn am Ostersamstag präsent: Künstlerinnen und Künstler malen Eier an - die meisten von ihnen live auf dem Wochenmarkt.

Der erwirtschaftete Betrag kommt voll und ganz Amnesty International zugute. «Jedes Jahr im Durchschnitt 4000 Franken», sagt Ernst Vogt, Präsident der Amnesty-Gruppe Solothurn. Sie hätten nie Mühe gehabt, Künstler für die Aktion zu gewinnen - «das ist immer ganz wunderbar».

Dieses Ostereier-Projekt wurde von ihnen auch anderen Amnesty-Gruppen in der Schweiz vorgestellt. «Doch irgendwie klappt es nicht so richtig. Wir sind hier in Solothurn mit den richtigen Leuten am richtigen Ort.»

Und mit Stolz betrachtet Ernst Vogt die «richtigen Leute» am Stand vor dem «Roten Turm», die gut gelaunt, aber mit eisigen Fingern dem kalten Wind trotzen und ihre ausgeblasenen Eier gestalten.