Stadtpark Solothurn
Kommunikation und Gesellschaft im Szenenspiel

Im Auftrag der Gemeinschaftsantenne Weissenstein wird im Stadtpark und auf dem Riedholzplatz das Szenenspiel «Es liegt was in der Luft» aufgeführt. Dabei wird der Geschichte der Kommunikationstechnik auf den Grund gegangen.

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Gespräch zwischen Alt und Jung im Szenenspiel «Es liegt was in der Luft».

Gespräch zwischen Alt und Jung im Szenenspiel «Es liegt was in der Luft».

Andreas Kaufmann

Aufführdaten

14. bis 16., 21. bis 23., 27. bis 30. August, jeweils 19.30 Uhr, ausser sonntags: 16. und 30. August um 11 Uhr, 23. August um 17 Uhr.

Ort: Aussentor beim Riedholzplatz und Stadtpark.

Livio Cappellano (13), Miro Nardini (10) und Maria Dobler (82) führen als Hauptakteure neben acht weiteren Darstellern über mehrere «Haltestellen» von der Entwicklung der ersten Radiostrukturen in der Schweiz in den 1940ern, über das Aufkommen des Fernsehens in den Fünzigern bis ins Heute. Das Aufeinandertreffen der Generationen ist Programm, auch aus Sicht der Personen hinter den Rollen: «Ich spiele gerne mit jungen Menschen zusammen», sagt Maria Dobler. Ebenso sehr gefällt die Schauspielerei Miro Nardini.

Technik und Gesellschaft

«GAW-Geschäftsführer Marcel Eheim ist auf mich zugekommen und bat mich, über das aktuelle Thema der Glasfasertechnologie ein Szenenspiel zu schreiben», erklärt Iris Minder. Das sei eine ziemliche Herausforderung gewesen. «Gelöst habe ich das Problem, indem ich die Geschichte der Kommunikationstechnologie in einen gesellschaftlichen Kontext gestellt habe», so Minder weiter.

Die Darsteller selbst beschäftigt das Thema zentral, so auch Tom Muster, 17: «Wir könnten ohne die ganze Technologie heute gar nicht mehr leben. Doch wie ging das früher?» Auch Livio Cappellano findet es spannend, durch das Theater zu erleben, wie es früher war.
Interaktiver Bestandteil des Szenenspiels ist übrigens ein Rätselspiel, bei dem die Protagonisten Szenen aus berühmten Fernsehsendungen nachspielen. Zu gewinnen gibt es jeweils einen «Glasfaserorden». (ak)

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