Blick in die Kristallkugel

Kommt zum 100. Geburtstag sogar der US-Präsident nach Solothurn?

Eröffnung der 50. Solothurner Filmtage

Eröffnung der 50. Solothurner Filmtage

Wie sehen die Filmtage in 50 Jahren aus?

Im Anschluss an den Eröffnungsfilm trafen sich die geladenen Gäste im Konzertsaal zum Apéro. Wir fragten einige von ihnen: «Wo stehen die Solothurner Filmtage in 50 Jahren?»

Ivo Kummer, ehemaliger Direktor der Filmtage, ist «zu 100 Prozent» davon überzeugt, dass es die Solothurner Filmtage auch in 50 Jahren noch geben wird. Die Frage sei nur in welcher Form. «Das Grundbedürfnis des Menschen sich auszutauschen, wird weiter bestehen. Das ist etwas urmenschliches.»

Die aktuelle Direktorin Seraina Rohrer, wird in 50 Jahren «sicher nicht mehr Direktorin sein». Aber auch sie ist überzeugt, dass die Filmtage den 100. Geburtstag feiern werden. «Bis dahin wird sich das Medium Film verändern. Das Bedürfnis des Menschen ist aber weiterhin vorhanden sich zu treffen.»

Der Solothurner Stadtpräsident Kurt Fluri ist gespannt, welche Themen in 50 Jahren aktuell sein werden. Momentan betone man ja die Homosexualität und die Sexualität im Allgemeinen. «Ich hoffe, dass es immer noch eine Werkschau für den Schweizer Film sein wird.»

Zu Wort kommt auch Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger. In 50 Jahren werde er die Filmtage aus dem Grab verfolgen und sich sagen, dass er «damals vor etwa 70 Jahren der erste Bundesrat war, der eine Eröffnungsrede hielt. Danach wollten alle Bundesräte diese Rede halten.» Wenn er im Grab liege, sehe er aber, dass der US-amerikanische Präsident Arm in Arm mit dem russischen Präsidenten nach Solothurn kommen wird. (ldu)

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