Katholische Kirchgemeinde Solothurn
Kirchgemeinde entscheidet sich für neuen Chorraum der St.Ursen

Mit einer knappen Mehrheit von 28 gegen 17 Stimmen bei 6 Enthaltungen befürwortete am Montag Abend die Katholische Kirchgemeinde Solothurn die neue Chorraumgestaltung in der St.-Ursen-Kathedrale.

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So soll der neue Chorraum der St.-Ursen-Kathedrale aussehen.

So soll der neue Chorraum der St.-Ursen-Kathedrale aussehen.

Zur Verfügung gestellt

Die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung sprach dafür einen Nachtragskredit von 460000 Franken, die Gesamtaufwendungen belaufen sich auf 650 000 Franken.

Die Chorraumgestaltung war nach dem Brandanschlag vom 4. Januar 2011 ein Thema geworden, da damals der hölzerne Hauptaltar im Chor sowie weiteres Mobiliar verbrannt waren. Diese Verluste sind durch Versicherungsleistungen von 140000 Franken gedeckt und können jetzt an die Gesamtkosten der Neugestaltung angerechnet werden.

Damit wird auch das Siegerprojekt der Künstlerin Judith Albert, nach Leonarda da Vincis letztem Abendmahl «L’ultima cena» genannt, umgesetzt. Es sieht eine Herabsetzung des Chorraumes um zwei Stufen auf das ursprüngliche Niveau vor, und als neuen Hauptaltar einen als tuchbedeckt gehauenen Block aus Carraramarmor, stehend auf einem schwarzen Boden mit kleinen hellen Rauten. Ein Boden, der gestern Abend zum Hauptdiskussionspunkt avanciert war. (ww)