TOBS
King Arthur soll zum Höhepunkt der neuen Spielsaison werden

Für die Spielsaison 2014/15 hat das Theater Orchester Biel Solothurn ein volles und vor allem vielseitiges Programm. Weiter wird in der zweiten Hälfte der Saison das Stadttheater Solothurn wieder eröffnet.

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Anfang 2015 wird des Stadttheater Solothurn wieder eröffnet.

Anfang 2015 wird des Stadttheater Solothurn wieder eröffnet.

Hanspeter Bärtschi

Das Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS) hat ein volles Programm für den Spielplan 2014/15 auf den Tisch gelegt. Es ist die zweite Spielzeit unter dem gemeinsamen Auftritt von TOBS, dem Zusammenschluss von Theater und Orchester, sowie die zweite Saison unter der Intendanz von Dieter Kaegi.

Die Wiedereröffnung des Stadttheaters Solothurn im Januar 2015 will TOBS feiern, wie die Verantwortlichen am Dienstag vor den Medien in Solothurn mitteilten. Die spartenübergreifende Grossproduktion «King Arthur» solle zum Höhepunkt der neuen Spielsaison werden.

Unter der Leitung von Schauspieldirektorin Katharina Rupp (Regie) und Marco Zambelli (Dirigat) wird ein Ensemble von Sängerinnen und Sängern, Schauspielerinnen und Schauspielern sowie den Musikern des Sinfonie Orchester Biel Solothurn das «erste Musical der Geschichte» im renovierten Barocktheater der Schweiz aufführen.

Das Musiktheater eröffnet die Saison mit Gaetano Donizettis Opera buffa «Viva la Mamma». Gleich zur doppelten Premiere wird Antonín Dvořáks «Rusalka»: Zum ersten Mal übernimmt Kaspar Zehnder, Chefdirigent des Sinfonie Orchester Biel Solothurn, die musikalische Leitung einer TOBS-Musiktheaterproduktion.

Gleichzeitig wird die Oper als Uraufführung der Kammerversion von Marián Lejava gezeigt. Regie führt Jungregisseur Daniel Pfluger. Zum Saisonabschluss tritt Intendant und Operndirektor Dieter Kaegi selbst ans Regiepult und inszeniert «La Tragédie de Carmen».

Schauspiel unter freiem Himmel

Für die erste Hälfte der neuen Saison führt das Schauspiel weiterhin ein Nomadendasein. Eröffnet wird die Spielzeit erneut mit einer Produktion unter freiem Himmel. Ab dem 10. August wird das Kapuzinerkloster Solothurn zum Theater unter den Sternen.

«Don Camillo und Peppone» erweckt die weltweit bekannten und beliebten Romanfiguren von Giovannino Guareschi zu neuem Leben. Deborah Epstein inszeniert «Du bist meine Mutter» als Ein-Personen-Drama im grossen Saal der Genossenschaftsbeiz «Kreuz».

Auf der Bühne der Rythalle ist mit «Tahrir» eine Schweizer Erstaufführung angesagt: Katharina Rupp inszeniert das aktuelle Stück des niederländischen Dramatikers Ad de Bont.

Ebenfalls in der Rythalle wird die Künstlerkomödie «Der Theatermacher» von Thomas Bernhard gezeigt. Sie nimmt mit bösem Witz und beissender Ironie Künstlerpersönlichkeiten und den täglichen Wahnsinn des Theaterbetriebs unter die Lupe.

Für den Rest der Spielzeit kehrt das Schauspiel an den vertrauten Standort an der Theatergasse zurück. Auf dem Programm steht eine Uraufführung: Die ehemaligen Ensemblemitglieder Max Merker und Aaron Hitz haben mit «Lachen verboten!» eine Hommage an den Komiker Buster Keaton entwickelt.

Den Abschluss der Saison bildet das Drama «Apologia» von Alexi Kaye Campbell, welches in der Inszenierung von Christoph Diem als Schweizer Erstaufführung gezeigt wird.