Solothurn
Kinderladen Elf ist ab Juli wieder am alten Standort anzutreffen

Der Kinderladen Elf zieht nach dem Umbau wieder an den alten Standort an der Hauptgasse in Solothurn.

Jacqueline Schreier
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Der Kinderladen Elf schliesst seine Filiale an der Guzelngasse und zieht wieder an die Hauptgasse um

Der Kinderladen Elf schliesst seine Filiale an der Guzelngasse und zieht wieder an die Hauptgasse um

Hanspeter Bärtschi

Der Abschied fiel schwer: Seit 1998 führten die Schwestern Margrit Bohnenblust und Verena Holzer das Geschäft an der Hauptgasse 18. Nach zwanzig Jahren, Ende 2018, schloss das Kinderparadies Bohnenblust. Dessen Baby-Shop, der im Untergeschoss angesiedelt war, zog um an die Gurzelngasse und wurde als Kinderladen Elf wiedereröffnet. Im Juli soll sich das aber wieder ändern: Der Kinderladen zieht wieder zurück an den alten Standort.

«Es ist sehr schön, dass wir wieder in die alte Liegenschaft ziehen können. Wir sind mit dem Haus durch eine lange Geschichte verbunden», sagt Tanja Weber, Geschäftsführerin des Kinderladens Elf. Das Geschäft an der Gurzelngasse ist noch bis nächsten Samstag geöffnet. Ab dem ersten Juli sind Babyartikel dann wieder am alten Standort erhältlich. «Wir schliessen bereits nächste Woche, damit wir Zeit zum Zügeln haben», erklärt Weber.

Die Liegenschaft an der Hauptgasse ist im letzten Jahr umgebaut worden. Die Arbeiten seien aber noch nicht ganz abgeschlossen. So bleibe beispielsweise das Gerüst auch nach dem Umzug noch eine Zeit lang stehen. «Eigentlich sollten die Arbeiten bis zu unserem Einzug abgeschlossen sein. Aber die Bauarbeiten haben sich aus bekannten Gründen verzögert», erklärt Weber. Das Geschäft werde trotzdem zum geplanten Zeitpunkt öffnen. «Wir müssen weiterarbeiten», so Weber. In der umgebauten Liegenschaft werde der Kinderladen einen Teil des Erdgeschosses und − wie bereits früher − das Untergeschoss einnehmen. Daneben seien weitere Geschäfte an der Hauptgasse 18 eingemietet.

Es sei noch nicht von Anfang an klar gewesen, ob der Baby-Shop an die Hauptgasse zurückzieht, sagt Weber. Doch mehrere Gründe sprachen dafür: Zum einen könnte an der Gurzelngasse in Zukunft nur noch das Erdgeschoss als Ladenfläche genützt werden, was nicht ausreichen würde. Andererseits verbindet das Geschäft mit dem Haus an der Hauptgasse eine lange Tradition. So soll auch die Wiedereröffnung am alten Standort gebürtig gefeiert werden. «Wir werden jedoch mit der Einweihung noch warten, bis der Umbau ganz abgeschlossen ist. Wir planen aber eine Einweihung wie damals an der Gurzelngasse mit Aktionen und einem Wettbewerb», verspricht Weber.

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