Chinderchesslete Solothurn

Kinder chesslen dem Hudelwetter zum Trotz

An der «Chinderchesslete» in Solothurn zogen trotz Schneegestöber und Ferien zahlreiche Kinder mit ihren Mamis und Papis durch die Stadt. So präsentierte sich ein wahrer Chessler-Tatzelwurm.

Soviel Weiss gabs wohl noch an keiner Kinderchesslete: Nicht wegen der vielen Chesslertenüs, sondern weil Frau Holle die Kissen in einer Intensität schüttelte, dass Weiss und Weiss nur ein Resultat ergeben konnte - Weiss. Nun, die meisten Mamis und Papis waren durch dieses Hudelwetter nicht zu stoppen und so marschierten sie trotz Sportferien und Schneefall in grosser Zahl auf dem Dornacherplatz auf.

Chinderchesslete in Solothurn

Impressionen von der Chinderchesslete

Gut, dass sich Kinderoberchessler Peter Lendenmann mit seinen Helfern von der Fasnachtszunft Vorstadt die Route seit Jahrzehnten verinnerlicht hat, denn mit beschlagenen Brillengläsern ist die Kreuzackerbrücke kaum von der Wengibrücke zu unterscheiden.

Wenn nur die Verpackung stimmt

Wichtig war es schon an der Kinderchesslete, und noch wichtiger wird es in den nächsten Tagen: das Darunter. Denn unter dem dünnen Chesslerhemmli musste die Verpackung stimmen. Neopren haben wir zwar nicht gesehen, aber ansonsten alles Mögliche, das einer Polarexpedition zur Ehre gereicht hätte. Knapp war die Neuschneedecke allerdings für jene, die den Plastikschlitten dem obligaten Wägeli vorgezogen hatten.

Und im Notfall war das uralte Rezept der Kinderchesslete-Karawane noch immer das beste: Auf Papis oder Mamis Schultern durch die Altstadt schunkeln. Dort fehlte dem Chesslerzug zwar etwas der kompakte Auftritt, lang auseinandergezogen erreichte der Chessler-Tatzelwurm aber dennoch den weissen Dornacherplatz zum obligaten Zvieri.

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