HESO 2014
Keine Ruhe vor dem Sturm: HESO-Aufbau auf der Zielgeraden

In den Hallen ist ein Tag vor der Eröffnung der diesjährigen Herbstmesse von Hektik bis Routine alles zu spüren. Einige Stände sind schon fixfertig eingerichtet, andere stecken noch mitten im Aufbau.

Wolfgang Wagmann
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Die Sonderschau No Handicap der VEBO steht bereit
22 Bilder
Immer wieder dieser Gegenverkehr
Der Red Grizzly Saloon ist deutlich länger geworden
Das Feld der Söilirennen ist bereits bekannt
Auf das Label kommt es an
Noch türmt sich der Karton in den Korridoren
Aufbau für die HESO 2014
Wie man sich bettet so liegt man
Sie freut sich trotz der letzten Putzarbeiten sichtlich auf die HESO
Hier wird auf Retro-Dekor gesetzt
Handwerkliches Geschick ist beim HESO-Aufbau unabdingbar
Der attraktive Stand der Solothurner Zeitung in der Reithalle
Frisch gestrichen
Dieses Söili rennt um sein Leben
Die HESO ist auch immer eine Rabattschlacht
Der Traum vom Eigenheim
Der Stand der Stadtpolizei fährt im wahrsten Sinne des Wortes ein
Der Himmel bei der Regio Energie hängt voller (241) Päckchen
Bei Brigitte Westhauser wienächtelet es schon ein bisschen
Blitzblank muss alles sein
Allerhand Promis sind schon vor der Eröffnung an der HESO
Auf diese Abfallkörbe kommt einiges zu

Die Sonderschau No Handicap der VEBO steht bereit

Wolfgang Wagmann

Standbauer ist aktuell kein Traumjob. Auch visuelle Gestalterin nicht. Liliane Herzog hat fünf HESO-Stände aufgebaut, doch jetzt am Tag vor der Eröffnung geht es noch in den Ruhrpott, nach Essen. Zusammen mit ihrem Standbauer Philipp Kaufmann. «Mir kommt es vor, als hätte ich ständig 20-Stunden-Tage.» Er gähnt. Viel mehr Zeit für den Smalltalk bleibt ihm nicht, seine Chefin braucht ihn auf der Leiter. Irgendetwas ist noch nicht so, wie sie es haben will. 240 Päckchen hängen über dem in Gelb-Schwarz gehaltenen, prächtigen Stand der Regio Energie. «Und vier Riesenpakete finden sich noch in der Stadt verteilt», macht Liliane Herzog auf geheimnisvoll.

Es gibt viel zu sehen

Draussen fahren die Last- und Lieferwagen fast im Sekundentakt vor, mit stoischer Ruhe weisen die Securitas-Leute jedem irgendwo ein Plätzchen zu. Endspurt an der HESO. Beim einen stapeln sich noch die Kartonberge im Korridor, andere sind fixfertig eingerichtet. Die HESO hat sich nicht neu erfunden, das bestätigt der erste Augenschein. Wo Saudan war, ist Saudan geblieben. Desgleichen die Bäcker, die Metzger, die AEK, die Regio Energie und natürlich auch die Solothurner Zeitung. Die Beizen sind sowieso standorttreu – auf den ersten Blick ist aber ersichtlich, dass der Red Grizzly Saloon im Schanzengraben deutlich an Länge zugelegt hat. Was wirklich innovativ wirkt, sind die kreativen, individuellen Einrichtungen etlicher Stände. Sogar schockierend darf es sein, wie die Stadtpolizei mit ihrem «Frontalen» und dessen Folgen beweist.

Noch ruhig ist es im Schanzengraben unten. Zwar ist die Arena für die Champions bereit, doch ihre rosa Sprinterwadli werden erst heute Abend, mit dem ersten Söili-Rennen in Action zu sehen sein. Jeweils zweimal sechs werden um den Sieg kämpfen – darunter auch ein Söili, das für die Solothurner Zeitung antritt. Sein Name ist Programm und verpflichtet zum Siegen: «Primör».

Vorerst aber muss die Herbstmesse eröffnet werden, und das tut das OK leider wieder nur in Raten: Ab 14 Uhr ist die ganze HESO zwar für den Besuch geöffnet, die Sonderschau «No Handicap», wo die VEBO ihr 50-jähriges Bestehen zelebriert, jedoch erst nach dem Aufmarsch der «Promis» nach 16 Uhr. Dafür schafft die diesjährige HESO ein absolutes Novum: Sie ist am am Bettag-Sonntag geöffnet.