St. Ursenkathedrale
Kein Geld aus dem Thurgau für die Kathedrale

Der Thurgauer Regierungsrat sagt Nein zu einem Beitrag an die Renovierung der St. Ursenkathedrale. Damit sind Thurgau und Schaffhausen die einzigen Bistumskantone, die nichts an die Sanierung bezahlen.

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Die frisch renovierte St. Ursen-Kathedrale
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Die Kathedrale erstrahlt in neuem Glanz
Bischof Felix Gmür in der frisch renovierten Kathedrale St. Ursen.
Die frisch renovierte St. Ursen-Kathedrale

Die frisch renovierte St. Ursen-Kathedrale

Keystone

Insgesamt hat die Sanierung der Kathedrale rund 8 Millionen Franken gekostet. Die Gebäudeversicherung hat 3,5 Millionen an den Brand- und Mobiliarschaden bezahlt. Ein Grossteil wurde durch Bistumskantone (siehe Kasten), Kirchen, Institutionen und Privatpersonen beigesteuert. Doch aus dem Thurgau erreicht Solothurn kein Geld. Der Regierungsrat lehnte eine finanzielle Unterstützung ab.

Bistumskantone der Diözese Basel

Zu der Diözese Basel gehören zehn Bistumskantone. Dies sind: Aargau, Bern, beide Basel, Jura, Luzern, Schaffhausen, Thurgau, Zug und Solothurn.

Wie Kirchengemeindepräsident Karl Heeb gegenüber dem «Thurgauer Tagblatt» vom Mittwoch sagt, habe man von den zehn Bistumskantonen einen freiwilligen Beitrag an die ungedeckten Kosten der Sanierung erbeten. Aufgrund der im Thurgau lebenden Katholiken wurde ein Beitrag von 105'000 Franken errechnet. Doch wie gesagt: Der Beitrag wurde abgelehnt.

Geld für Chorraum

Dennoch muss die Kathedrale nicht ganz ohne Thurgauer Geld leben. Der katholische Kirchenrat hat im letzten Jahr 10'000 Franken für die Neugestaltung des Chorraums gesprochen.

Der Kanton Schaffhausen will nichts an die Rennovation der Kathedrale zahlen, weil er massiv sparen muss. (ldu)

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