Solothurner Stadtpräsidentenwahlen

Kein Duell mit Kurt Fluri: Jeffrey Murphy bevorzugt die One-Man-Show

Jeffrey Murphy fordert Kurt Fluri heraus.

Jeffrey Murphy fordert Kurt Fluri heraus.

Zu einem direkten Duell zwischen Jeffrey Murphy, Kandidat fürs Solothurner Stadtpräsidium, und dem amtierenden Stadtpräsidenten Kurt Fluri kommt es nicht. Murphy lädt jetzt aber am 26. Mai zu einer öffentlichen Veranstaltung ein, wo er sprechen wird.

Der 24-jährige Jeffrey Murphy, der am 9. Juni gegen Kurt Fluri zu den Stadtpräsidiumswahlen antritt, will wie angekündigt nicht nur via Medien, sondern auch direkt über seine Beweggründe zur Kandidatur und «meine Ideen für eine junge und lebendige Stadt Solothurn» informieren.

Aus diesem Grund plant der Kandidat fürs Stadtpräsidium am Sonntag, 26. Mai, ab 18 Uhr im Festsaal des Volkshauses Solothurn eine öffentliche Veranstaltung. Neben einer Rede von Murphy gibt es zur Auflockerung auch ein kurzes kulturelles Zwischenprogramm. Im Anschluss steht der Kandidat für Fragen zur Verfügung.

Hin- und Her

Ein Direktduell mit Kurt Fluri in einem Podium, wie es die FDP aufgleisen wollte, hatte Murphy abgelehnt. Nach einem langen Hin- und Her um zwei mögliche Termine und einem Tauziehen um einen zweiten, nach Murphys Ansicht neutralen Moderator, hatte FDP-Parteipräsident Urs Unterlerchner mangels einer klaren Zusage den Podiumsplan enerviert aufgegeben (wir berichteten). «Wir hätten wahrscheinlich zehn Termine vorschlagen können, und es wäre ihm nicht möglich gewesen», zeigte sich der FDP-Präsident «irritiert» vom Verhalten Murphys. Zumal man sogar dessen Kostenanteil am Anlass übernommen hätte.

Der junge Herausforderer fühlte sich im Gegenzug beim ganzen Hin- und Her nicht erstgenommen und meinte zuletzt, er wolle keinen Wahlkampf in üblicher Manier mit Podium und Plakaten führen, sondern mit der erwähnten Aktion vom 26. Mai direkt seine Wählerschaft ansprechen. (ww)

Meistgesehen

Artboard 1