Solothurn
Kantonsratskommission ist für Kauf des Rosengartens

Die kantonsrätliche Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission stimmt dem Verpflichtungskredit über 4,125 Millionen Franken für den Kauf des Rosengartengebäudes in Solothurn zu.

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Der Kanton will den Rosengarten in Solothurn für Büroräumlichkeiten kaufen.

Der Kanton will den Rosengarten in Solothurn für Büroräumlichkeiten kaufen.

Hanspeter Bärtschi

Wie die Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission (UMBAWIKO) unter der Leitung ihres Präsidenten, Markus Grütter (FDP, Biberist) am Montag mitteilt, folgte sie dem Antrag des Regierungsrates und stimmte einstimmig dem Verpflichtungskredit über 4,125 Millionen Franken für die Liegenschaft Rosengarten zu. Mit dem Erwerb des Gebäudes können ab 2013 jährlich 216'000 Franken Mietkosten eingespart werden.

Nach dem geplanten Auszug der Kaufmännischen Berufsfachschule KBS (voraussichtlich 2016) soll die Liegenschaft Rosengarten für kantonale Amtsstellen genutzt werden, welche derzeit in Solothurn in weniger geeigneten Mietobjekten untergebracht sind. Damit sollen ab 2016 wiederum jährlich mindestens 215'000 Franken Mietkosten gespart werden können.

Hohe Investitionen nötig

Alleine in der Stadt Solothurn betragen derzeit die jährlichen Mietausgaben des Kantons rund 7 Millionen Franken. Längerfristig bietet der Rosengarten ein Potenzial für rund 180 Arbeitsplätze der kantonalen Verwaltung. Dazu sind aber zusätzliche Investitionen von mindestens 10 Millionen Franken notwendig. (mgt/ldu)

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