Solothurn

Kanton und Bahnbetreiber sehen ihre Projektstudie zum zweigleisigen Bipperlisi bestätigt

Bahn und Auto sollen auch zweigleisig verträglich sein.

Bahn und Auto sollen auch zweigleisig verträglich sein.

Das Sanierungs- und Umgestaltungsprojekt Baselstrasse wurde nochmals auf seine Verkehrsleistung überprüft. Laut dieser Analysen soll die Umsetzung funktionieren.

Das kantonale Amt für Verkehr und Tiefbau AVT sowie die Bipperlisi-Betreiberin Aare Seeland Mobil AG geben neu einen Newsletter heraus, in dem die Projektleitung laufend zur Sanierung/Umgestaltung der Baselstrasse informiert – und die Werbetrommel für die Doppelgleisvariante der Bahn rührt.

So habe man aufgrund der Rückmeldungen aus der Mitwirkung die Verkehrsfluss-Simulationsanalysen nochmals eingehend prüfen lassen. Beim beauftragten Verkehrsplanungsbüro Rudolf Keller & Partner in Muttenz sei dabei die Frage im Vordergrund gestanden, ob der Verkehrsfluss auf der Baselstrasse und die Fahrplanstabilität der Bahn auch in Überlastsituationen gewährleistet ist. Dabei wurden die neusten Daten der Verkehrszählung zugrunde gelegt und der Zustand im Jahr 2040 aufgerechnet, für das gemäss Gesamtverkehrsmodell des Kantons eine Verkehrszunahme um 20 Prozent prognostiziert wird.

Fazit: Die geplante Lösung hält dank der vorgesehenen Verkehrsmanagementmassnahmen stand. Dies gilt für Staus auf der Autobahn A1 mit massivem Umwegverkehr wie auch für Spitzenzeiten morgens und abends - oder beides kumuliert. Sichergestellt wird der Verkehrsfluss durch die neue Lichtsignalanlage bei St. Katharinen, die den stadteinwärts fahrenden Verkehr dosiert.

Einzelgespräche mit der Anwohnerschaft

Inzwischen seien die Projektarbeiten planmässig vorangeschritten, wird im Newsletter betont. «Sichtbar für die Öffentlichkeit wurden die Vermessungsarbeiten vor Ort abgeschlossen. Bereits stattgefunden haben Einzelgespräche mit Anwohnern an besonders exponierten Abschnitten und zwei Workshops mit Verkehrsverbänden und weiteren Organisationen. Dabei konnten zahlreiche offene Fragen geklärt und Optimierungen des Projektes vorgenommen werden.» Diese Anpassungen sollen nun in das Vorprojekt einfliessen. (szr)

Der Newsletter ist über einen Link der Website baselstrasse-solothurn.ch für alle Interessierten abonnierbar.

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