St. Ursen-Kathedale
Kanton Bern zahlt 196'000 Franken an Sanierung von Solothurner Kathedrale

Der Kanton Bern leistet einen Solidaritätsbeitrag an die Sanierung der St. Ursen-Kathedrale in Solothurn. Die Kathedrale wurde Anfang 2011 bei einem Brandanschlag erheblich beschädigt.

Merken
Drucken
Teilen
Brandstifter richtet in St. Ursenkathedrale grossen Schaden an
25 Bilder
Der zerstörte Altarbereich
Überreste des Brandanschlags.
Der Tatort: Altarbereich der Kathedrale.
Die Polizei sperrte die Kirche ab.
Ein erster Augenschein am frühen Nachmittag zeigte das Ausmass des Anschlags
Die Feuerwehr fährt auf
Die Kathedrale vor dem Brand. St. Ursenkathedrale Solothurn, Chor

Brandstifter richtet in St. Ursenkathedrale grossen Schaden an

Tele M1

Die Berner Kantonsregierung sprach 196'000 Franken aus dem Lotteriefonds, wie sie am Donnerstag mitteilte. Das markante Kirchengebäude im Solothurner Stadtzentrum ist die Kathedrale des römisch-katholischen Bistums Basel, zu dem unter anderem auch das Gebiet des Kantons Bern zählt.

Am 4. Januar 2011 hatte ein damals 62-jähriger Mann über den Altar und darunter liegende Teppiche Benzin ausgeschüttet und mit einer Kerze entzündet. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch grosser Sachschaden.

Vor Gericht gab der Täter an, er habe die Bevölkerung aufrütteln und für Aufsehen sorgen wollen. Er bezeichnete seine Aktion als Kunst. Ein psychiatrisches Gutachten attestierte dem Mann schwer verminderte Zurechnungsfähigkeit. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe und wies ihn in eine psychiatrische Klinik ein.