Bürgergemeinde

Junger Bündner wird Forstmeister

Gian-Andrea Lombris wird neuer Forstmeister beim grössten Waldbesitzer des Kantons Solothurn.

Gian-Andrea Lombris wird neuer Forstmeister beim grössten Waldbesitzer des Kantons Solothurn.

Einen neuen Forstmeister hat der Bürgerrat Solothurn gewählt. Zudem nahm er Kenntnis vom sehr gut besuchten Bürgertag.

Unter Vorsitz seines Präsidenten Sergio Wyniger hat der Bürgerrat den Bündner Gian-Andrea Lombris einstimmig als neuen Forstbetriebsleiter gewählt. Der 1989 Geborene hat nach einer Forstwartlehre, ein paar Jahren Praxis und einem friedensfördernden Einsatz im Kosovo die Ausbildung zum Förster HF absolviert. Danach arbeitete er in Domat/Ems als stellvertretender Leiter Werkbetrieb und als Vorarbeiter/Einsatzleiter im Forstbetrieb Davos. Gian-Andrea Lombris wird seine neue Stelle Mitte November antreten. Das ermöglicht einen nahtlosen Übergang der Geschäfte sowohl des bisher ad interim amtierenden Michael Bühler als auch des auf Ende Januar 2015 austretenden Revierförsters Walter Christen.

Brandruine wird teilsaniert

Der Bürgerrat beschloss im Weiteren, das durch den Brand vom 23. auf den 24. August stark geschädigte Gebäude im Steinbruch Bargetzi zu sanieren. Zwei Varianten standen zur Diskussion, wovon die eine – die Wiederherstellung der Situation wie vor dem Brand – angesichts der hohen Kosten fallen gelassen werden musste. Es werden vorerst Massnahmen zur Verhinderung von Folgeschäden ergriffen, dann soll der Komplex, dessen Statik durch den Brand nicht beeinträchtigt wurde, so saniert werden, dass er als Lager und Unterstand genutzt werden kann.

Der Rat hat zudem folgende Bürgerrechtsgesuche zuhanden der Bürgerversammlung vom 15. Dezember verabschiedet: Nikola Bradonjic; Ogur Isbert; Thanushan Rasiah; Jaathurshan Rasiah; Nathusan Rasiah.

Das kommende Jahr steht für die Bürgergemeinde Solothurn unter dem Motto «Bewegung» Der Bürgerrat möchte laut verabschiedetem Aktionsplan vorab die im Finanzplan erwähnten potenziellen Desinvestitionen vorantreiben und das neue Corporate Design (CD) inklusive der Beschilderungen umsetzen. Sergio Wyniger erwähnte unter den speziellen Anlässen 2015 insbesondere eine Bürgerrats-Exkursion in die Reben und die erneute Teilnahme am Solothurner Wiehnachtsmäret vom 16. bis 20. Dezember 2015.

300 am Bürgertag auf dem Berg

Von Zeit zu Zeit führt die Bürgergemeinde Solothurn (BGS) einen Bürgertag durch. Der diesjährigen Einladung «auf den Berg» folgten, wie Präsident Sergio Wyniger dem Rat rapportierte, gegen 300 Bürgerinnen und Bürger. Sie wurden mit Postautos auf den Weissenstein gefahren, wobei ihnen die Gelegenheit geboten wurde, die Baustellen für die neue Seilbahn zu besichtigen und den dort anwesenden Fachleuten Fragen zu stellen.

Über den Ablauf der Arbeiten orientierte später zusammenfassend Rolf Studer, Vizepräsident des Seilbahn-Verwaltungsrates. Sergio Wyniger unterliess es auch nicht, bei der offiziellen Begrüssung im Wagenschopf des Sennhauses über die Besitztümer der Bürgergemeinde auf dem Berg zu orientieren: Baurechtnehmer Hinterer Weissenstein und Sennhaus, Verkauf des Kurhauses. Er erinnerte auch an die - mittlerweile überwundenen - Probleme mit der Wasserbeschaffung und -entsorgung.

Drinnen hatten nicht alle Platz

Die Führungen durch das Weissensteinmuseum von Heidy Grolimund fanden so viele Interessierte, dass zeitweilig einige draussen auf der Treppe zuhören mussten. Es ist dies wohl ein Zeichen dafür, dass dieses Museumsschmuckstück, obwohl jederzeit zu besichtigen (Code im Sennhaus erfragen), zu wenig bekannt ist. Auch bei Willy Bichsels Präsentationen zum Juragarten waren die Zuhörerplätze im «Alten Stall» jeweils restlos besetzt.

Besucht werden konnten auch der Kuh- und Kälberstall. Dort liessen sich vorab die Kinder von Bauerntochter Julia Niederberger die Tiere zeigen und trauten sich sogar, sie zu streicheln. Und ohne Speis (Hamme, Kartoffel- und Rüeblisalat), Trank (Pinot noir) und Musik (Trio Guido Frey) ging es bei der Bürgergemeinde auch diesmal nicht ab. Für einen raschen, reibungslosen Service sorgte zusammen mit vielen Helfern die Wirtsfamilie Niederberger.

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