Solothurn
Jung und Alt vereint: Über hundert Veteranen trafen sich am Jungschwingertag

Am Nachwuchsschwingertag in Solothurn trafen sich mehr als hundert Schwinger- und Nationalturner-Veteranen in der Werkhof-Turnhalle.

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Schwinger- und Nationalturner-Veteranen kamen in der Solothurner Werkhof-Turnhalle zusammen.

Schwinger- und Nationalturner-Veteranen kamen in der Solothurner Werkhof-Turnhalle zusammen.

Mehr als 100 gut gelaunte Veteranen trafen sich am Rande des Nachwuchsschwingertages zur 77. Landsgemeinde in der Werkhof-Turnhalle in Solothurn. Klangvoll eröffnete der Anlass der Jodlerklub, Wiler. «Wir sind ein Volk – ein Schwingervolk», begrüsste Obmann Franz Stebler die Versammelten. Obmannschaft und Veteranen würden sich freuen, das Brauchtum und die Kameradschaft zwischen Jung und Alt zu pflegen. Das zeige auf, so Franz Stebler, dass der positive Geist der Schwingerfamilie auch in der heutigen Zeit intakt sei.

Vize-Landammann Roland Fürst wies in seinen regierungsrätlichen Grüssen darauf hin, dass es selten sei, als Solothurner an einer Landsgemeinde zu reden. Der heutige Tag sei für ihn ein willkommenes Training, sei er doch in einer Woche mit der Gesamtregierung an der Landsgemeinde in Glarus anwesend. Die Pflege des Brauchtums, und der Fairness unter den Schwingern, Jodlern, Fahnenschwingern und Alphornbläsern seien immer wieder beeindruckend.

Stadtpräsident Kurt Fluri, zeigte sich in seiner Botschaft erfreut, dass dieser traditionsreiche Sport über eine so grosse Nachwuchsbewegung verfügt. Es sei ein Zeichen bemerkenswerter Verbundenheit, wenn heute die Veteranen und die Nachwuchsschwinger sich am gleichen Ort treffen. Herzlich gratulierte Fluri dem Schwingklub Solothurn zu seinem 100. Geburtstag und dem organisierenden TV Solothurn Stadt, für den grossen Einsatz. OK-Chef Simon Steiner, erwähnte, dass einige logistische Herausforderungen zu meistern waren, fanden doch kurz vorher hier die Biertage statt.

Höhepunkt der Landsgemeinde war die Ehrung der 80-jährigen und älteren Veteranen. Die Geehrten wurden vom 87-jährigen Paul Sperisen angeführt. Für die Partnerinnen der Veteranen wurde einmal mehr ein spezielles Programm gestaltet. Dieses Jahr führte dieses durch die schönste Barockstadt der Schweiz, wo die Teilnehmerinnen mit Besonderheiten und kleinen Geheimnissen gemacht wurden. (rwo)

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