Solothurner Filmtage
Jubiläumsplakate sind «so vielschichtig wie der Schweizer Film»

Was steckt eigentlich hinter den speziellen Plakaten zum 50. Jubiläum der Solothurner Filmtage? Direktorin Seraina Rohrer erklärt.

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Seraina Rohrer, was war die Überlegung zu den Jubiläumsplakaten?

Seraina Rohrer: Wir haben uns gemeinsam mit den Grafikagenturen überlegt, wie man mit einem Jubiläumsplakat treffend auf die Geschichte der Filmtage zurückschauen könnte. Wir kamen zum Schluss, dass wir die Vielfältigkeit des Schweizer Films darstellen möchten. Das ist im wortwörtlichen Sinn umgesetzt: Es sind verschiedene Filmstills, die übereinandergelegt sind. Auf der vordersten Ebene ist immer ein Freisteller, der so aus dem Kontext des Films herausgenommen wurde. Damit erschafft man etwas ganz Neues. Das soll die Vielschichtigkeit des Schweizer Films zum Ausdruck bringen.

Für die drei Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch gibt es verschiedene Plakate – weshalb?

Wir haben gemerkt, dass ein einzelnes Plakat viel zu einschränkend ist. Zudem ist es doch wunderbar, wenn man sieht, dass die Solothurner Filmtage nicht nur ein Treffpunkt der Filmliebhaber, sondern auch einer der Schweizer Kulturen ist. In der Schweiz spricht man deutsch, französisch und italienisch und diese Sprachen wird man während den Filmtagen auch in Solothurn oft hören. Deshalb fanden wir dies passend.

Welche Ebenen auf welchem Plakat zu sehen gibt, darüber geben die Galerien Auschluss:

Das Hauptplakat der Solothurner Filmtage, das auch auf dem Programmheft abgedruckt ist.
5 Bilder
Das Bild der 1. Ebene: Filmausschnitt aus «Verflixt verliebt» Für das Plakat wurden die Protagonisten freigestellt.
Das Bild der 2. Ebene: Filmausschnitt aus «Charles mort ou vif» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt aus dem Querformat nach links gedreht.
Das Bild der 3. Ebene: Filmausschnitt aus «E Nachtlang Füürland» Für das Plakat wurde das Filmstill nach links gedreht.
Das Bild der 4. Ebene: Filmausschnitt aus «Schatten der Engel» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt genommen.

Das Hauptplakat der Solothurner Filmtage, das auch auf dem Programmheft abgedruckt ist.

Zur Verfügung gestellt
Das Plakat mit dem Sujet «Mädchen»
5 Bilder
Das Bild der 1. Ebene: Filmausschnitt aus «Cure - The Life Of Another» Für das Plakat wurde die Protagonistin freigestellt.
Das Bild der 2. Ebene: Filmausschnitt aus «Die Schweizermacher» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt vom Hochformat rot eingefärbt.
Das Bild der 3. Ebene: Filmausschnitt aus «Thule Tuvalu» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt aus dem Querformat genommen.
Das Bild der 4. Ebene: Filmausschnitt aus «Züri brännt» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt aus dem Querformat genommen.

Das Plakat mit dem Sujet «Mädchen»

Zur Verfügung gestellt
Das französische Plakat
5 Bilder
Das Bild der 1. Ebene: Filmausschnitt aus «La dentellière» Für das Plakat wurde die Protagonistin freigestellt.
Das Bild der 2. Ebene: Filmausschnitt aus «Matlosa» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt aus dem Querformat nach links gedreht.
Das Bild der 3. Ebene: Filmausschnitt aus «Das Fräulein» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt aus dem Querformat nach links gedreht.
Das Bild der 4. Ebene: Filmausschnitt aus «Pane e Tulipani» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt aus dem Querformat nach rechts gedreht.

Das französische Plakat

Zur Verfügung gestellt
Das italienische Plakat
5 Bilder
Das Bild der 1. Ebene: Filmausschnitt aus «Charles mort ou vif» Für das Plakat wurde der Protagonist freigstellt.
Das Bild der 2. Ebene: Filmausschnitt aus «Electroboy» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt aus dem Querformat nach links gedreht.
Das Bild der 3. Ebene: Filmausschnitt aus «On dirait le sud» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt aus dem Querformat nach links gedreht.
Das Bild der 4. Ebene: Filmausschnitt aus «Schatten der Engel» Für das Plakat wurde ein Ausschnitt aus dem Hochformat genommen.

Das italienische Plakat

Zur Verfügung gestellt

Und was hat es mit dem Logo auf sich?