Seraina Rohrer, was war die Überlegung zu den Jubiläumsplakaten?

Seraina Rohrer: Wir haben uns gemeinsam mit den Grafikagenturen überlegt, wie man mit einem Jubiläumsplakat treffend auf die Geschichte der Filmtage zurückschauen könnte. Wir kamen zum Schluss, dass wir die Vielfältigkeit des Schweizer Films darstellen möchten. Das ist im wortwörtlichen Sinn umgesetzt: Es sind verschiedene Filmstills, die übereinandergelegt sind. Auf der vordersten Ebene ist immer ein Freisteller, der so aus dem Kontext des Films herausgenommen wurde. Damit erschafft man etwas ganz Neues. Das soll die Vielschichtigkeit des Schweizer Films zum Ausdruck bringen.

Für die drei Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch gibt es verschiedene Plakate – weshalb?

Wir haben gemerkt, dass ein einzelnes Plakat viel zu einschränkend ist. Zudem ist es doch wunderbar, wenn man sieht, dass die Solothurner Filmtage nicht nur ein Treffpunkt der Filmliebhaber, sondern auch einer der Schweizer Kulturen ist. In der Schweiz spricht man deutsch, französisch und italienisch und diese Sprachen wird man während den Filmtagen auch in Solothurn oft hören. Deshalb fanden wir dies passend.

Welche Ebenen auf welchem Plakat zu sehen gibt, darüber geben die Galerien Auschluss:

Und was hat es mit dem Logo auf sich? 

Neue Filmformate: Seraina Rohrer über das neue Logo

Neue Filmformate: Seraina Rohrer über das neue Logo