Naturmuseum
Jetzt kann man dem Luchs und dem Fuchs durch die Stadt folgen

Die neue Dauerausstellung des Naturmuseums Solothurn wird heute eröffnet. Neben einer neuen Vitrine für die Tiere steht jetzt mitten im Museum ein Spielturm für grosse und kleine Kinder.

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Neue Ausstellung im Naturmuseum Solothurn
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Die Wildschweine ausserhalb der Vitrine dürfen berührt werden.
Mitarbeiter des Naturmuseums geben der Ausstellung den letzten Schliff.
Das Herzstück der neuen Ausstellung ist die Spielstation. Entwickelt wurde sie eigens für das Naturmuseum Solothurn von den Gebrüdern Frei in Bern.
Die Wildschweine warten auf die ersten Besucher.

Neue Ausstellung im Naturmuseum Solothurn

Das Herzstück der neuen Ausstellung im Naturmuseum Solothurn ist die Spielstation. Entwickelt wurde sie eigens für das Museum von den Gebrüdern Frei in Bern, die das bekannte Spiel «Icon Poet» erfanden. Die Spielstation ist rund zwei Meter hoch, oben können die Erwachsenen ihren Spieltrieb austoben, unten die Kinder.

Das Spiel funktioniert wie eine Kugelbahn. Jede Kugel ist mit einem Tiersymbol bedruckt, zum Beispiel einem Fuchs. Folgt man der Kugel, folgt man gleichzeitig dem Tier durch die Stadt. «Es geht um den Wow-Effekt, um zu zeigen, wie vielfältig der Lebensraum in der Stadt ist», sagt Museumsleiter Thomas Briner.

Die Natur reicht bis ins Siedlungsgebiet

Der Gedanke, dass die Natur vom Wald über den Waldrand bis ins Siedlungsgebiet reicht, zieht sich durch die Ausstellung. In der neuen Vitrine kann man diesen Übergang sehen. Im Wald steht der Rothirsch, der Luchs und der Dachs, am Waldrand der Hermelin und das Wildschwein und in der Stadt der Igel, der Marder und der Stadtfuchs.

Aufmerksame Besucher entdecken liebliche Details. Zum Beispiel, dass der Fuchs einen Schuh im Maul hat. Das Tier im Museum ist zwar ausgestopft, der Schuh war aber tatsächlich mal im Maul eines diebischen Fuchses, der sich einen Spass daraus machte, Schuhe vor Haustüren einzusammeln und in einem Stadtgarten zu deponieren.

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