Lidl in Solothurn

Jetzt kann in der Schanzmühle wieder eingekauft werden

Diesen Donnerstag eröffnet Lidl in der Solothurner Schanzmühle seine 124. Schweizer Filiale. Auf 1220 Quadratmetern Verkaufsfläche sind rund 2000 Produkte des täglichen Bedarfs erhältlich.

 Fieberhaft werden die Regale eingeräumt, denn am frühen Donnerstagmorgen, um 7.30 Uhr, öffnet Lidl seine Pforten in der Schanzmühle. «Wir freuen uns, in der Schweiz die 124. Filiale hier in Solothurn eröffnen zu können», begrüsst Thomas Bätzold, Leiter Immobilien bei Lidl, unter den Gästen auch Regierungsrat Roland Heim und Reto Bachmann, Direktor der kantonalen Pensionskasse – sie ist bekanntlich Vermieterin des Schanzmühle-Areals.

Seit Manor Food das Gebäude verlassen hat, tat sich einiges. «Wir haben die ganze Aussenhaut renoviert, der neue Mieter übernahm den Innenausbau», erklärt Daniel Egger, Leiter Immobilienportfolio bei der Pensionskasse Kanton Solothurn. Lidl selbst hat 2,8 Mio. Franken in die neue Filiale mit einer Gesamtfläche von 1220 Quadratmetern gesteckt, die vom Discounter übrigens immer noch «Solomarkt» genannt wird. Seit der Discounter vor zehn Jahren in der Schweiz Fuss gefasst hat, sind in der Region auch Filialen in Grenchen, Bellach und Biberist eröffnet worden.

Thomas Bätzold, Leiter Immobilien bei Lidl: «Wir haben hier einen wunderschönen Standort»

Thomas Bätzold, Leiter Immobilien bei Lidl: «Wir haben hier einen wunderschönen Standort»

Rund 2000 Produkte vorhanden

«Unser Ziel ist es, ein schnelles und bequemes Einkaufen zu ermöglichen», definierte Thomas Bätzold die Lidl-Philosophie auch in der Schanzmühle. So helfen riesige Schriftzüge mit, den Käse, die Wurst , oder auch die «Bakery» sofort auszumachen. Rund 2000 Produkte des täglichen Bedarfs umfasst das Sortiment, wobei Frische und beim Fleisch «das Schweizer Tierwohl» im Vordergrund stehen sollen. Zum Konzept gehören auch eine Bio- und eine Aktionen-Ecke.

In der von 20 bis 25 Angestellten bewirtschafteten Filiale, geführt von Filialleiter Ibrahim Kastrati, gilt laut Thomas Bätzold auch das Vermeiden von «Foodwaste», also des Wegwerfens von Lebensmitteln. Die Produktion von Backwaren erfolgt so «just in Time», damit sich keine überschüssigen Produkte aufstauen. «Auch arbeiten wir mit Organisationen wie der Schweizer Tafel zusammen», so Bätzold weiter.

"Anti-Quengel-Kasse"

Speziell angelegt sind die vier ergonomischen Kassen mit Nachlaufband, welche den Kunden und Mitarbeitenden den Kassierprozess erleichtern. «Und hier haben wir sogar eine ‹Anti-Quengelkasse› eingerichtet», lacht Familienvater Thomas Bätzold.

Der Clou an dieser Kasse: Es gibt dort keine obligaten Süssigkeiten, welche die Kinder zum Zusatzeinkauf von Naschwerk verleiten und damit die Abläufe unliebsam verzögern.

Parkieren und ein Restaurant

Das Parkplatz-Regime bleibt bei der Pensionskasse als Gebäudeeigentümerin, «doch erhält unsere Kundschaft ähnlich wie bei Manor den Parkplatzfranken für die erste Stunde ab einem Einkauf für 30 Franken zurück», versichert Bätzold.

Im Westtrakt neben Lidl sind weiterhin ein Kiosk und die bisherige Textilpflege angesiedelt, diese ist jetzt wieder «in house» erreichbar. Auch das Restaurant wird wieder eröffnet, und zwar durch bekannte Solothurner Wirtsleute: Claudio und Maria Luccarelli, bekannt von «il Bar Soletta» und der Aarebar haben das Lokal im «Solomarkt» direkt bei der Pensionskasse gemietet und führen es neu unter dem Namen Zone 11. «Wir haben neben dem Kochpersonal hier auch einen Bäcker angestellt», will die Wirtin der nahen Kanti-Schülerschaft weiterhin frische Sandwiches, Focacca und Frischgebäck anbieten können.

Geöffnet: 7.30 bis 18.30, samstags 7.30 bis 18 Uhr. Ab 31. Januar bis 2. Februar Eröffnungsangebote und Degustationen

Autor

Wolfgang Wagmann

Wolfgang Wagmann

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