Solothurn

Innostep ist mit neuem Namen unterwegs und neu in der Stadt angesiedelt

Das Gebäude an der Hans-Huber-Strasse 38. (Archiv)

Aus Innostep wird die Standortförderung espace Solothurn. Neu ist die Organisation an der Hans Huber-Strasse 38 beheimatet.

Die Organisation Innostep, welche die Standortförderung der Region oder eben des «Espace» Solothurn zum Ziel hat, ist umgezogen. «Wir sind glücklich, dass wir unsere Adresse jetzt in Solothurn haben», bekannte Präsident Peter Riedweg nach der ausserordentlichen Generalversammlung in der Kulturfabrik Kofmehl. Kein Zufall, denn gleich nebenan, wo auch der Kantonale Gewerbeverband KGV seinen Sitz hat, wird nun Innostep angesiedelt sein.

Und zwar nach einer Statutenänderung nicht mehr unter dem bisherigen Namen, sondern neu als «Standortförderung Espace Solothurn». Bleiben wird die Organisation ein politisch und konfessionell neutraler Verein, der aber auch «kultur-affiner» werden will – für Riedweg ebenfalls ein wichtiger Standortfaktor. Und so machten sich die Vereinsmitglieder nach der Versammlung auch auf, um sich den professionellen Kulturbetrieb im Kofmehl eins zu eins anzuschauen.

Stärken und Schwächen

In seinem Rück- und Ausblick zeigte der Präsident auf, was den Verein derzeit alles umtreibt. So wurden Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen getroffen, etwa ein Strategieabgleich mit regionalen Partner-Organisation. Die Neugestaltung des Auftritts oder eben der neue Standort auf Jahresbeginn gefunden.

Weiter stehe eine Leistungsvereinbarung mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit AWA kurz vor dem Abschluss. Auch zu den drei strategischen Zielen «Wirtschaftliche Entwicklung» in den Partnergemeinden, deren Unterstützung durch Dienstleistungen sowie dem Thema «Arbeitsplätze schaffen» wurden entsprechende Massnahmen vorangetrieben. Weitere Ziele sind für den Verein das Bieten einer Plattform, die Stärkung der Ressourcen und das Fördern von Wohnstandorten.

Neben einem ersten Ausblick auf das Jahrespogramm 2018 zeigte Peter Riedweg die Ergebnisse einer internen Auslegeordnung in der Villa Serdang, des sogenannten «Tapis rouge» («Roter Teppich») auf. Vorteile des Wirtschaftsstandorts seien das Industriebewusstsein, unterdurchschnittliche Lohnkosten oder etwa das duale Bildungssystem. Nachteile werden in der Steuerbelastung, dem Fehlen einer Universität oder einer geringen Maturitätsquote geortet.

Doch sieht man auch Potenziale, um diese Mankos auszugleichen. Auch beim Wohnstandort wurden Plus und Minus aufgelistet, und benotet wurde auch der Staat: Neben der Anerkennung für rasche, direkte Kontakte bei einer gelobten Firmenunterstützung wurden Schwächen wie eine hohe Sozialhilfequote und Verschuldung sowie mangelnde Rezepte auch gegen die Ablastung durch den Bund erkannt. (ww)

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