Solothurn
In Solothurn verkürzt der «Chlaus» die Vorfreude auf seinen Tag

Der traditionsreiche Chlausemäret auf dem Friedhofplatz in Solothurn startete gestern wieder mit 70 Ausstellern und der Figur, die dem Anlass seinen Namen gibt.

Andreas Kaufmann
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Chlausemäret Solothurn 2012
19 Bilder
Elisabeth und Hans-Peter Reinhard, Organisation Chlausemäret
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012
Chlausemäret Solothurn 2012

Chlausemäret Solothurn 2012

Andreas Kaufmann

Seit 32 Jahren ist der Solothurner Friedhofplatz die entschleunigte Oase im hektischen Adventstrubel, am Mittwochnachmittag war es wieder soweit. Um die Vorfreude vor allem der kleinen Märetbesucher auf Nüssli und Manderinli und den 6. Dezember etwas zu verkürzen, nahm wie gewohnt der Samichlaus schon am 5. auf seinem Thron Platz.

Umrankt von Schmutzli und seinen beiden treuen Vierbeinern, sammelte sich dort bald auch eine stattliche Anzahl der jungen Verslikünstler mitsamt ihrer elterlichen oder anderen verwandtschaftlichen Stütze. Und auch wenn das Lampenfieber beim einen oder anderen das zarte Stimmchen versagen liess, hatte Samichlaus – wie immer schon – milde Nachsicht und sparte auch hier nicht mit der üblichen Belohnung.

Belohnt wurden auch die grösseren Besucher: Und zwar mit einem gewohnt mannigfaltigen Angebot an meist selbstgemachten Waren. An 70 Marktständen mit typisch roter Überdachung gab es zu bestaunen.

Neue farbige Broschüre

Seit diesem Jahr gibt sich der Chlausemäret marketingtechnisch nun auch so bunt wie der Anlass selbst ist. Eine farbige Broschüre – merkewohl: in drei Sprachen – soll Interessierte von Nah und Fern auf den beschaulichen Friedhofsplatz locken.

Vor allem fern, denn: «In der Region selbst sind wir mittlerweile genügend bekannt, um nicht mehr allzu stark Werbung machen müssen», sagt Elisabeth Reinhard, die den Anlass zusammen mit ihrem Ehemann Hans-Peter initiiert hatte. Mit einem französisch- und einem englischssprachigen Beschrieb wollen die Organisatoren auch in der Romandie und im Sinne von Region Solothurn Tourismus auch für die weltweiten Besucher der Barockstadt die Werbetrommel rühren.

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