Solothurn

In Maria Theresas Laden darf man auch nur auf einen Schwatz kommen

Maria Teresa Heri.

Maria Teresa Heri.

Auf 1. August hin übernimmt Maria Teresa Heri die Boutique Liola am Friedhofplatz. Denn nach dem Tod des Inhabers fand sich in der Familie kein Nachfolger.

Eigentlich hat Maria Teresa Heri den Beruf einer Coiffeuse erlernt. «Das Kreative an diesem Beruf gefiel mir», blickt sie zurück. «Aber ich habe mir immer gewünscht, in der Modebranche tätig zu sein. Farben und Stoffe haben mich seit jeher fasziniert.»

Mittlerweile arbeitet die Biberisterin beinahe 30 Jahre in dieser Sparte. Gleich zu Beginn holte sie der im November 2010 verstorbene René Sieber in sein Team, als er vor 13 Jahren die Modeboutique für exklusive Damenmode am Friedhofplatz 6 eröffnete. Zwei Jahre figurierte diese unter dem Namen «Tempus élégance et cadeaux» und später unter dem heutigen Namen «Liola».

Weil sich in der Familie keine Nachfolge für den verstorbenen Inhaber fand, reifte der Entschluss zur Geschäftsaufgabe. Maria Teresa Heri zögerte nicht, als sie von der Familie das Angebot zur Weiterführung erhielt. «Der Traum des eigenen Geschäfts geht in Erfüllung», sagt sie. Der Gründung einer GmbH stand nichts mehr im Weg.

«Harter Kampf»

«Dass in der Modebranche ein harter Kampf herrscht, bin ich mir bewusst», sagt die neue Besitzerin. Sie führt den jahrelangen Erfolg von Liola auf die seriöse Bedienung, die Qualität – vorab Naturstoffe – und die Atmosphäre zurück. Das Geschäft sei seiner Linie stets treu geblieben. Man habe mit der Zeit für Jüngere eingekauft und könne Kundinnen von 35 bis 100 und in den Kleidergrössen 36 bis 48 bedienen.

Maria Teresa Heri gedenkt, das Geschäft im gleichen Sinn weiterzuführen. Dieses erfreue sich einer treuen Stammkundschaft. «Auf den Einkaufstouren habe ich stets die Kundinnen im Hinterkopf und überlege, was ihnen gefallen könnte», erzählt sie. Und obendrein kämen natürlich weitere auserlesene Stücke ins Sortiment. Im Geschäft steht ihr die erfahrene Fachfrau Karin Urech Teilzeit zur Seite. Dass manchmal Personen einfach auf einen Schwatz oder sogar zum Trostsuchen vorbeikommen, glaubt man der Frau sofort, die sich sichtlich auf ihre neue Aufgabe freut.

Offizielle Eröffnung mit Begrüssungsapéro: 17.  August.

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