Nach dem Brandanschlag vom 4. Januar 2011 war der hölzerne Altar im Chorraum so schwer beschädigt worden, dass ein Ersatz notwendig wurde. Die Römisch-katholische Kirchgemeinde Solothurn beschloss aber, gleich den ganzen Chorraum für insgesamt 650 000 Franken umzugestalten und schrieb einen Projektwettbewerb aus.

Diesen gewannen die in London lebenden Kunstschaffenden Judith Albert und Gery Hofer zusammen mit den Architekten Ueli Brauer und Doris Wälchli mit dem Projekt «L' ultima cena» («Das letzte Abendmahl»).

Total 14 Tonnen Marmor

Der in einem Block gehauene Altar in der Form eines gedeckten Tisches wird im Chorraum durch einen neuen Taufstein und eine Ambo ebenfalls aus weissem Marmor ergänzt. Der Transport der 14 Tonnen wiegenden liturgischen Objekte erfolgte direkt von Carrara aus.

Karl Heeb, Präsident der römisch-katholischen Kirchgemeinde Solothurn, zum neuen Altar in der St. Ursenkathedrale

Karl Heeb, Präsident der römisch-katholischen Kirchgemeinde Solothurn, zum neuen Altar