«Härdöpfu-Huus»
In diesem Vorstadt-Restaurant ist die Knollenfrucht neu Trumpf

John Torpy, Leiter der Balsthaler «Irish Tavern» und des Grenchner Britannia Pubs hat im «Härdöpfu-Huus» das Zepter übernommen.

Andreas Kaufmann
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Das Team des «Härdöpfu-Huus». Hinten v.l.: Jens Affolter und Benjamin Meyer. Vorne v. l.: Tanja Duric, Nicole Müller und Betriebsleiter John Torpy.

Das Team des «Härdöpfu-Huus». Hinten v.l.: Jens Affolter und Benjamin Meyer. Vorne v. l.: Tanja Duric, Nicole Müller und Betriebsleiter John Torpy.

Andreas Kaufmann

Der Name ist Programm: Im Gebäude des Restaurants zur Sonne an der Berntorstrasse übernimmt ab sofort die Kartoffel die Herrschaft. Dort, im «Härdöpfu-Huus», gibt es die Knollenfrucht in jeglicher Variation. Hinter dem neuen Konzept steht der erfahrene Gastronom John Torpy, der auch die Leitung der Balsthaler «Irish Tavern» und des Grenchner Britannia Pubs innehat. «Als Heimwehsolothurner hatte ich aber immer ein Auge auf mögliche Standorte in der Stadt», erklärt der 55-Jährige.

Mit der «Sonne» sei er nun auf ein Lokal gestossen, das sich für seine Geschäftsidee einer währschaft-rustikalen Schweizer Küche eignet. Die Vormieter, die nach nur fünf Monaten im April 2016 ihr Gastrokonzept begraben mussten, sowie die Besitzerschaft hatten die «Sonne» zur Miete ausgeschrieben. «Das Lokal war in seinem Grundzustand prädestiniert für unser Konzept», sagt Torpy. Im Dezember kümmerte er sich dann um den Feinschliff. Entstanden ist ein Restaurant, das nun von Dienstag bis Samstag ab 17 Uhr offen hat. Zusammen mit zwei Festangestellten und zwei Mitarbeitenden auf Stundenbasis will er das Restaurant mit 40 Sitzplätzen betreiben.

Angeboten werden auf einer kleinen Karte elf Menüs rund um die Kartoffel. «Ursprünglich hatte ich als Fokus die Rösti im Sinn – aber mit der Ausweitung auf andere Kartoffelgerichte lassen sich viel mehr Kombinationen auf den Teller zaubern», erklärt Torpy. Und natürlich dürfe neben der Stärkebeilage wie Rösti, Gratin, Kartoffelstock oder anderen – die er aus regionaler Produktion beziehen will – auch das Fleisch nicht fehlen. Im Mix mit anderen Lokalen in der aufstrebenden Vorstadt sieht Torpy das «Härdöpfu-Huus» als passende Ergänzung. Nach seiner Knollenpräferenz befragt, gibt sich der Gastgeber diplomatisch: «Ich mag den Härdöpfu in seiner ganzen Bandbreite.»

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