Solothurn

In die Aare gefallen: 39-Jähriger wird nur wenige hundert Meter weiter unten tot geborgen

Die Sondergruppe Schifffahrt der Kantonspolizei Solothurn barg den leblosen Mann. (Archiv)

Die Sondergruppe Schifffahrt der Kantonspolizei Solothurn barg den leblosen Mann. (Archiv)

Am vergangenen Samstag wurde ein Mann bei der Solothurner Rötibrücke tot aus der Aare geborgen. Er war am Sonntag, 17. Juli, beim Kreuzackerquai in den Fluss gefallen – nur wenige hundert Meter den Fluss aufwärts.

Die in der Aare treibende Leiche des Mannes wurde am Samstagnachmittag, kurz vor 15 Uhr, von Passanten in der Nähe der Rötibrücke entdeckt. Die Sondergruppe Schifffahrt konnte der Mann kurze Zeit später bergen, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Solothurn.

Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 39-jährigen Mann aus der Region. Dieser war am Sonntag, 17. Juli 2016 beim Standesamt am Kreuzackerquai in die Aare gefallen.

Noch am selben Abend waren durch die Polizei umfangreiche Suchmassnahmen eingeleitet worden – diese blieben leider erfolglos.

Laut Augenzeugen, soll es sich beim mutmasslichen Opfer um einen Mann aus Sri Lanka handeln. Die Polizei kann aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zur Identität des Mannes nichts sagen.

Dieser sass vor dem Unfall am Kreuzackerquai zusammen mit weiteren Personen an der Aare und trank Alkohol. Plötzlich habe er das Gleichgewicht verloren, sei in die Aare gestürzt und nicht mehr aufgetaucht. Ein Augenzeuge erzählte am Tag nach dem Unglück gegenüber «Tele M1», wie schlimm das Erlebnis für ihn war.

Augenzeuge Sheak Bulbul war gerade am Fischen, als der Mann in die Aare stürzte – der Vorfall geht ihm nahe, wie er bei Tele M1 berichtet.

Augenzeuge Sheak Bulbul war gerade am Fischen, als der Mann in die Aare stürzte – der Vorfall geht ihm nahe, wie er bei Tele M1 berichtet.

Unmittelbar nach dem Sturz des Mannes, begann die Suchaktion mit zwei Polizeibooten sowie einem Rettungshelikopter. 

Die Suchaktion auf der Aare.

Die Suchaktion auf der Aare.

Gemäss derzeit vorliegenden Erkenntnissen wird eine Fremdeinwirkung am Tod des Mannes ausgeschlossen. (pks/ldu)

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