«Gebetsmarathon»

In der St.Ursen-Kathedrale wird 24 Stunden am Stück gebetet

Zu jeder Stunde übernimmt eine andere Person die Leitung des Gebets.

Zu jeder Stunde übernimmt eine andere Person die Leitung des Gebets.

Ab Freitagmittag, 12 Uhr, findet in der St.-Ursen-Kathedrale ein 24-h-Gebet – eine Art «Gebets-Marathon» – statt. Auch Bischof Felix Gmür wird anwesend sein.

«Einen solchen ‹Gebetsmarathon› hat es im Bistum Basel bisher noch nie gegeben», sagt Bistums-Sprecher Hansruedi Huber. 

Er dauert bis zum Samstagmittag. Hintergrund ist ein Aufruf zum weltweiten Gebet von Papst Franziskus – im Rahmen des Heiligen Jahres. Zu jeder Stunde übernimmt eine andere Person die Leitung.

Am Samstag, um 2 Uhr morgens, wird Bischof Felix Gmür in der Kathedrale anwesend sein, um 3 Uhr früh Weihbischof Denis Theurillat. Anwesend sein werden zu unterschiedlichen Zeiten auch der Pfarreirat oder religiöse Gemeinschaften wie das Kloster Namen Jesu, die Ritter vom Hl. Grab, der Malteser Hospitaldienst, Bruderschaften, die Italienische Mission und weitere Gruppierungen Bewegungen der Pfarreien St. Ursen und St. Marien.

Sie alle beten für Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und Barmherzigkeit. Das 24-Stunden-Gebet fällt dabei zusammen mit dem ökumenischen Weltgebetstag der Frauen. Seit über 100 Jahren beten Frauen am ersten Wochenende im März für die Vision: «Menschen leben weltweit in Gerechtigkeit und Frieden zusammen, die christliche Botschaft ist lebendig, Menschen sind erfüllt mit Freude und Sinn von dieser Botschaft und werden ermutigt zum christlichen Handeln».

Das Bistum lädt alle ein, während einer Stunde oder länger in der Kathedrale mitzubeten. Es besteht auch die Möglichkeit, die Pforte der Barmherzigkeit zu durchschreiten. (szr)

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