Solothurn
In der Einsiedelei-Höhle ruht ein Auferstehungsgrab

In der Solothurner Einsiedelei befindet sich in der Nähe der Einsiedler-Klause ein symbolisches Auferstehungsgrab. Die österliche Gedenkstätte bleibt noch bis übernächstes Wochenende bestehen.

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Österliches Auferstehungsgrab in der Solothurner Verenaschlucht (März 2018)
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Hinter dieser Holzplatte befindet sich das österliche Auferstehungsgrab.
Die Höhle, in welcher Einsiedler Michael Daum die österliche Gedenksätte errichtet hat, befindet sich nahe der Martinskapelle.
Die Höhle, in welcher Einsiedler Michael Daum die österliche Gedenksätte errichtet hat, befindet sich nahe der Martinskapelle.
Der Einsiedler Michael Daum lebt seit dem 1. Oktober 2016 in der Solothurner Einsiedler-Klause.
Daum erledigt dabei Arbeiten wie ein Hauswart und sorgt für den Unterhalt der Kapelle.

Österliches Auferstehungsgrab in der Solothurner Verenaschlucht (März 2018)

Wolfgang Wagmann

Einsiedelei-Besucher der letzten Tage wunderten sich: Eine mächtige, runde Holzplatte verdeckt den grössten Teil der Höhle unmittelbar unterhalb der Einsiedler-Klause, lässt aber Platz für einen Blick ins Innere. «Seit Ostern befindet sich dort drinnen das Auferstehungsgrab», erklärt Einsiedler Michael Daum.

Eine leere Bettstatt mit einem mit Stickereien besetzten Leintuch wird gesäumt von der Osterkerze, entzündet in St. Niklaus, sowie von einem Engel auf der Kopfseite, der nachts beleuchtet wird. «Ein zweiter Engel steht laut dem Neuen Testament zu Füssen», so Daum. «Das ist dann jeweils die Person, die das Grab betrachtet.» Die österliche Gedenkstätte bleibt noch bis übernächstes Wochenende bestehen. (ww)