Nach dem Blick in die energietechnische Zukunft und der Besichtigung des Hybridwerks, zeigt die CVP der Stadt Solothurn auch ihre politische Zukunft. Zwei Frauen und drei Männer gehen für die Partei nächstes Jahr ins Rennen um die Sitze im Kantonsrat. Die Mitte-Partei präsentiert mit den fünf Kandidierenden nicht nur punkto Geschlecht eine ausgewogene Verteilung. Auch altersmässig und vom Profil her deckt sie ein breites Spektrum ab.

Maushart macht ernst

Das bekannteste Gesicht ist sicherlich Unternehmer Josef Maushart. Der Besitzer der Fraisa AG ist zwar neu auf dem Solothurner Politparkett, darf aber sicherlich als eines der Zugpferde auf der CVP-Liste bezeichnet werden. «Maushart steht mit seinem Einsatz für die Wirtschaft und die ökologische Entwicklung sinnbildlich für die Politik der Mitte-Partei, die Bewährtes und Traditionelles mit Innovation verknüpft», glaubt die Partei. Mit Pascal Walter, der sich in der Stadt Solothurn als Gemeinderat und Co-Präsident der CVP engagiert, kann die CVP zudem auf einen bisherigen Kantonsrat zählen. Walter ist als Ersatzmitglied nämlich soeben für den zurückgetretenen Urs Allemann in den Kantonsrat nachgerückt.

Ausgewogenheit als Trumpf

Komplettiert wird das städtische Quintett der CVP-Kandidierenden durch Désirée Antonietti von Steiger, Victoria Maurer und Gaudenz Oetterli, die sich durch ihr Engagement in der Stadt und für die Stadt Solothurn einen Namen gemacht haben.

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen für alle fünf Kandidatinnen und Kandidaten in einer starken und integrativen Bildungspolitik, einer verantwortungsvollen und innovativen Wirtschaft, dem Zusammenleben in unserer Gesellschaft und in der Ökologie. Mit 20 Jahren Altersunterschied, verschiedenen beruflichen Profilen vom Unternehmer bis zur selbstständigen Erwerbstätigkeit und einer ausgeglichenen Verteilung von Mann und Frau präsentiert die CVP der Stadt Solothurn fünf Kandidaturen, die ein breites Bevölkerungsspektrum widerspiegeln. Nicht zuletzt deswegen nominieren die CVP-Mitglieder das Quintett unter den Augen des Stadt-Solothurner Regierungsrats Roland Heim einstimmig zu Händen der Amteipartei.

Die Nomination durch die Amteipartei erfolgt dann am 29. November in der Fraisa AG in Bellach. (mgt)