Solothurn

Im wahrsten Sinne ein «cooler Event»: Bald öffnet das «Winter-Wunderland» seine Pforten

In den Startlöchern fürs Winter-Wunderland: Chris van den Broeke (l.) und Jumbo Monopoli.

In den Startlöchern fürs Winter-Wunderland: Chris van den Broeke (l.) und Jumbo Monopoli.

Die Vorbereitungen für das Advent-Dörfli «Winter-Wunderland» in der Solothurner Vorstadt laufen bereits. In einer Woche geht es los.

Man würde meinen, die Organisatoren könnten die Adventszeit und ihre Vorzüge kaum erwarten: «Entsprechend früher als sonst» habe der Aufbau des Winter-Wunderlands begonnen, informiert Jumbo Monopoli von Beach Style GmbH. Schon seit einigen Tagen stehen die Hauptattraktionen des stimmungsvollen Anlasses von 21. November bis 22. Dezember in der Vorstadt bereit.

Altbewährtes und Neuigkeiten im «Dörfli»

Das Chalet mit dem Namen «Hüttn Sepp» dominiert optisch bereits auf dem Dornacherplatz, die Eisschicht auf der traditionellen «Schlööf» wächst an, und auch die
«Schüür Bar» wartet geduldig auf ihre Gäste. Es ist die dritte Durchführung des Adventsangebots, das jeweils mittwochs bis sonntags winterliches Treiben auf den Platz zaubert. Dabei gilt: Freier Einlass, auch aufs Eis, wobei lediglich eine Schlittschuhmiete anfällt. Was neu hinzukommt: «Dieses Jahr haben wir ein Kinderkarussell auf dem Platz», verrät Monopoli. Und: Neu wird den Dornacherplatz auch ein grosser Weihnachtsbaum zieren, der zeitgleich mit der offiziellen Solothurner Weihnachtsbeleuchtung am 28. November seinen Strom erhält.

Aufgestellt werden zudem zwei weitere Kabäuschen, um neben dem «Hüttn Sepp» für Zwischenverpflegung zu sorgen. Beispielsweise am schulfreien Mittwochnachmittag, für den das «Dörfli» bereits ab 14 Uhr seine Pforten öffnet. Dort ist eine Verköstigung mit Bratwurst, Crèpes und anderem möglich. Beim «Hüttn Sepp» selbst wird Altbewährtes serviert, wie auch Chris van den Broeke als Gastropartner der Beach Style GmbH informiert: Entrecôte, verschiedene Käsefondue-Varianten sowie Fondue Chinoise, wobei Käse und Fleisch von den regionalen Lieferanten stammen. Und besonders erfreulich: «Wir haben bereits jetzt mehr Reservationen als im vergangenen Jahr», so van den Broeke. «Doch auch wenn auf der Homepage ein ‹Ausgebucht› zu finden ist: Es gibts immer auch Platz für spontane Gäste.»

Ausgehend vom Ansturm der vergangenen zwei Durchführungen hat man das Chalet als Kernelement entsprechend ausgebaut: Neu fasst die Eventhütte 160 statt 140 Gäste. Ein tägliches musikalisches Rahmenprogramm mit mit «Gaudi-Faktor» rundet die Stimmung beim «Hüttn Sepp» ab. «Dabei legen wir natürlich das Augenmerk auf eine Beschallung, die für die Umgebung minimal bleibt», so Monpoli weiter.

Ein Bekenntnis zum Dornacherplatz

Auf den Weihnachtsmarkt, wie ihn die Organisatoren im Vorjahr durchführten, müssen Monopoli, van den Broeke und Co. heuer verzichten: Der externe, für die Organisation zuständige Partner sei aus Krankheitsgründen ausgefallen und habe die Planung nicht machen können. «Und intern hatten wir keine Ressourcen frei, um diesen Ausfall abzufangen», so Monopoli. Ein Team von 16 Personen ist für den laufenden Betrieb des Winter-Wunderlands verantwortlich. Gleichzeitig verweisen die Organisatoren aber die anderen beiden bekannten Märet-Glanzlichter der Stadt: den Chlausemäret von 4. und 5. Dezember und den Wiehnachtsmäret von Pro Vorstadt vom 18. bis 22. Dezember.

Einmal mehr legen die Veranstalter ein Bekenntnis zum Dornacherplatz ab, der in der öffentlichen Wahrnehmung zu oft als gähnende Leere bezeichnet wird. «Er eignet sich hervorragend für unsere Anlässe», sagt Monopoli von Beach Style GmbH, unter deren Ägide gleichenorts jeweils auch Public Viewings der Fussball-Europa- und Weltmeisterschaften durchgeführt werden. Mit der direkten Nähe zu Bahnhof, Bushaltestelle und Parking sei der Platz für einheimische und auswärtige Gäste perfekt erschlossen. Gleichzeitig sticht das festliche Vorweihnachts-«Dörfli» sowohl dem Passanten als auch dem Automobilisten ins Auge. Weiter ergeben sich für den Auf- und Abbau des Winter-Wunderlands beim einfach zugänglichen Dornacherplatz logistische Vorteile. Und: Mit der Anwohnerschaft herrsche ein reibungsloses Miteinander, so Monopoli.

«Es muss nicht immer alles in der Altstadt stattfinden», ergänzt van den Broeke. Doch ungeachtet des Durchführungsorts sind sich beide einig: «Das Winter-Wunderland ist einfach ein cooler Event» – im wahrsten Sinne.

Meistgesehen

Artboard 1