Solothurn/Biel
Im Stadttheater kam am besten «Brecht» und «Mozart» an

Die Spielzeit 2011/2012 des Theaters Biel Solothurn und Sinfonie Orchesters Biel war erfolgreich. Mehr Besucher und damit erneut schwarze Zahlen.

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Die Dreigroschenoper.

Die Dreigroschenoper.

Eduard Rieben

Solothurn und das Sinfonie Orchester Biel blicken im ersten gemeinsamen Jahr unter der neuen Trägerschaft «Stiftung Theater Orchester Biel Solothurn TOBS» auf eine künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreiche Spielzeit 2011/2012 zurück», so resümiert die Theaterdirektion die noch bis Frühling laufende Spielzeit. Insgesamt besuchten gut 60000 Besucher die Vorstellungen des Theaters Biel Solothurn. Die Auslastung sei damit auf 73,1 Prozent gestiegen.

Deutlich mehr Besucher

In der Sparte Schauspiel stieg die Auslastung bei Eigenproduktionen in den beiden Häusern in Biel und Solothurn auf 71,9 Prozent (Vorjahr: 68 Prozent), im Musiktheater blieb sie mit 75,6 Prozent fast konstant (Vorjahr: 76 Prozent). Das erfolgreichste Stück der letzten Spielzeit war «Die Dreigroschenoper» von Bertolt Brecht und Kurt Weill in einer Inszenierung der Schauspielleiterin Katharina Rupp mit 5216 Eintritten und einer Auslastung von rund 92 Prozent.

Die erfolgreichste Oper war Mozarts «Don Giovanni» unter der Regie von Gerd Heinz mit insgesamt 4753 Besuchern und einer Auslastung von 88,8 Prozent.

Die Besucherzahlen des Stadttheaters Solothurn liegen mit 21752 Eintritten in 101 Vorstellungen leicht über den Zahlen des Stadttheaters Biel mit 21592 Eintritten in 106 Vorstellungen. Das Sinfonie Orchester Biel konnte bei seinen 41 Konzerten 17411 Besucher begrüssen. Gewachsen sind die Zahlen der Besucher in den 47 Abstecher-Aufführungen in der ganzen Schweiz.

Der Anteil der selbst erwirtschafteten Mittel der gemeinsamen Rechnung der TOBS liegt bei 24,1 Prozent. Damit übertrifft die Stiftung die im Leistungsvertrag geforderten Eigenmittel von 20 Prozent in dieser Saison deutlich. (mgt/frb)

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