Solothurner Oktoberfest
Im Festzelt kam noch mehr Münchner-Feeling auf als sonst in der Rythalle

Rund 2600 Trinkfreudige fanden an den drei Tagen den Weg an die Solothurner Ausgabe der Wiesn. Im Durchschnitt wurden im Festzelt neben der Rythalle 2,5 bis 3 Liter Bier getrunken.

Simon Binz
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Volles Zelt neben der Rythalle. Hier wird auch das Tanzbein geschwungen
18 Bilder
Getanzt wird auch auf den Bänken...
...oder den Tischen
Ein Erinnerungsfoto
Hoch die Krüge
Die Stimmung ist super
Alle natürlich in bayrischer Tracht
Auf ihrem Lebkuchenherz steht «Oand, zwo, Bussi»
Hallo!
Ganz schön viel Bier
Das Oktoberfest 2013 in Solothurn

Volles Zelt neben der Rythalle. Hier wird auch das Tanzbein geschwungen

Felix Gerber

«Wahnsinnig, abgefahren, das war einfach eine tolle Sache.» Oktoberfest Organisator Markus Moerler kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Die insgesamt rund 2600 Personen an den drei Tagen hätten das Festzelt des dritten Solothurner Oktoberfests zum Kochen gebracht.

Rund 20 Prozent mehr Trinkfreudige habe es dieses Jahr nach Solothurn gezogen. Im Durchschnitt sei pro Person zweieinhalb bis drei Liter Bier getrunken worden und das bei einem Masspreis von 14 Franken. Die drei Tage waren dabei unterschiedlich gut besucht. Am Donnerstag füllten rund 400 Personen, nur etwa ein Drittel des Zeltes.

Am Freitag hätten ebenfalls noch etwa 50 Personen reingepasst, der Samstag aber sei schon seit Wochen ausverkauft gewesen. «Wir überlegen uns in Zukunft, den Donnerstag nur noch für Firmenanlässe zu öffnen und dafür an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden, Freitag und Samstag, Oktoberfest zu feiern», erklärt Moerler.

Künftig immer im Zelt?

Der Ortswechsel aufgrund des Stadttheater-Provisoriums, von der Reithalle ins stehen gelassene Heso-Zelt, habe sich als Glücksfall erwiesen. «Das sei authentischer, so das Fazit der Leute und auch der Band.» Darum überlege man sich, von nun an im Zelt zu bleiben. «Nächstes Jahr ist die Situation so oder so immer noch die gleiche», sagt Moerler.

Allgemein zeigt er sich sehr zufrieden mit der Solothurner Wiesn, auch sicherheitstechnisch. Obwohl viel Alkohol im Spiel sei, habe es keine Probleme gegeben.

«Die Münchner Serviererinnen, die anderes gewohnt sind, haben mir gesagt, die Solothurner seien extrem nett. Als solcher so etwas zu hören macht mich stolz», so Moerler.

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