Stadtbummel Solothurn
Im Februarloch klingt das Echo der Filmtage nach

Andreas Kaufmann
Andreas Kaufmann
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Die 54. Solothurner Filmtage sind Geschichte.

Die 54. Solothurner Filmtage sind Geschichte.

Hanspeter Bärtschi

Waren Sie gut unterhalten im Januar? Ja? Dann ist das möglicherweise den eben erst zurückliegenden Filmtagen zu verdanken. Rush Hour in den Solothurner Gassen bis zur nächsten Filmvorführung. Und das kunterbunte Drumherum, das kaum jemanden kalt lässt.

Apropos kalt: Gute Unterhaltung im ersten Monat des Jahres könnte auch der Tatsache geschuldet sein, dass das Baumaterial für Altstadt-Dachterrassen-Schneemänner und -frauen derzeit den Markt überschwemmt. Allerdings – so erfährt der eine Stadtbummler vom anderen – bleibt Fortuna den Schnee-Skulptur-Büezern leider nicht hold. Die letzte Chance ist bald vorbei. So soll Tief «Pirmin» im Anzug (aber ohne Krawatte) weiteres Material nur in flüssiger Form anliefern. Wolkenbruch ist also angesagt.

Nach einem schnee- und filmreichen Januar höhlt der stete Tropfen den neuen Monat und schafft so das Februarloch in der Ambassade des französischen Hofes. Und es ist hinlängst bekannt, mit welchem bunten Getöse dieses Loch wie schon seit immer und ewig dieses dann gegen Ende des Monats gestopft wird.

Einstweilen also versinkt Solothurn wieder in den Winterschlaf – nach dem grossen Rummel ist wieder alles easy. Da sei ein allerletztes Mal ein Wort zu den Filmtagen gestattet: Wer sich schon jetzt langweilt und Überbrückung bis zum nächsten Grossanlass braucht, kann im obigen Suchspiel die Leinwand-Titel aus dem vergangenen Festival aufstöbern.

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