Hotel an der Aare
Hotel an der Aare AG kann nur einen schmalen Gewinn verzeichnen

182 Franken Gewinn konnte die Hotel an der Aare AG im vergangenen Jahr erwirtschaften. So konnten alle Investitionen finanziert werden. Für das kommende Jahr hofft man trotzdem auf einen höheren Gewinn.

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Die Hotel an der Aare AG konnte 2013 einen schmalen Gewinn von 182 Franken erwirtschaften. (Symbolbild)

Die Hotel an der Aare AG konnte 2013 einen schmalen Gewinn von 182 Franken erwirtschaften. (Symbolbild)

Keystone

Eine durchzogene Bilanz musste die Generalversammlung der Hotel an der Aare AG mit Präsident Josef Ingold an der Spitze zur Kenntnis nehmen. Bei einem Gesamtertrag von gut 591 000 Franken und einem Betriebsaufwand von 536 000 Franken blieb nach Abschreibungen von gut 69 000 Franken gerade noch ein Jahresgewinn von 182 Franken – im Vorjahr waren es noch einige hundert Franken mehr gewesen.

«Immerhin konnten wir alle unsere Investitionen finanzieren», hält dazu Geschäftsleiter Roland Furrer fest. Angesichts der Rahmenbedingungen mit einem enormen Preis- und Leistungsdruck im Hotelgewerbe sei man «mit dem Resultat zufrieden», hält der Geschäftsbericht fest. «Trotzdem hoffen wir, dass wir einmal ein Jahr mit einem grösseren Gewinn abschliessen können», so die Botschaft an die Aktionäre.

«Aggressiver Mitbewerber»

Um «ein, zwei Prozent» seien die Logiernächte vor allem im «Bären» zurückgegangen, so Roland Furrer. Das Hotel im günstigen Preissegment wäre vor allem durch die «aggressive Tiefpreispolitik eines Mitbewerbers in nächster Nähe» betroffen gewesen, glaubt man in den Reihen der Hotel an der Aare AG. Gemeint ist das neue Garni-Hotel Roter Ochsen, das Anfang 2013 in der Berntorstrasse eröffnet hatte.

Damit sei das Erwartete eingetroffen, wird seitens der Hotel an der Aare AG festgehalten: «Die zusätzlichen Logiernächte gingen fast alle auf das Konto des neuen Mitbewerbers.»

Der «Bären» weise immerhin einen grossen Vorteil auf, betont Furrer: Jeder Gast verfüge über einen eigenen Gratisparkplatz beim Haus. «Deshalb haben wir dort viele Stammgäste aus dem Business-Bereich.»

Das Stammhaus im Alten Spital konnte seine Übernachtungszahlen fast halten, erzielt aber etwas mehr Ertrag. Auch hier sei der Business-Bereich vor den Feriengästen und dem Seminarbetrieb der Wichtigste, wobei gerade im Vorjahr der miserable Frühling auf die Übernachtungszahlen im Hotel an der Aare gedrückt habe.

Rosarote Perspektiven

«In den ersten Monaten dieses Jahres haben wir jedoch einen Vorsprung erwirtschaftet», erwartet Roland Furrer angesichts der entschärften Währungssituation und der noch immer ansteigenden Beliebtheit der Tourismus-Destination Solothurn eine bessere Auslastung und auch höhere Durchschnittserträge pro Logiernacht.

Kein Thema ist für ihn vorderhand das immer noch eines positiven Bauentscheids harrende Hotel Krone. «Die Genossenschaft Baseltor wird dort aber einen guten Job machen», glaubt Roland Furrer, dass das renovierte Haus dereinst eher für eine höhere Gesamtnachfrage an Hotelbetten in Solothurn sorgen wird. (ww)