Ein Winter, wie ihn sich Bauarbeiter, Planer und Bauherrn nur wünschen konnten: meist trocken, wenig und nur kurzzeitig Schnee. «Das waren super Verhältnisse für uns», schwärmt Gesamtprojektleiter Alfredo Pergola. Allerdings – mit einem Wetterphänomen hatten die Bauarbeiter aber schon zu kämpfen: mit dem Nebel. Die Kranführer, deren Kabinen in 50 bis 60 Meter Höhe angebracht sind, hatten zeitweise wegen des «ältesten Solothurners» keine Sicht über die 9800-Quadratmeter-Baustelle. «Das führte gelegentlich zu gewissen Einschränkungen», berichtet der federführende Mitarbeiter im kantonalen Hochbauamt.

Bisher zum Glück unfallfrei

Der Rohbau des zweiten Untergeschosses ist fertig, jener des ersten UG weit fortgeschritten – und bereits ragen die ersten Mauern des Erdgeschosses in den Himmel. Die Arbeiten «sind voll im Plan», wie Pergola zufrieden bilanziert. Heisst: Im Frühling 2017 soll der Rohbau fertig, und 2020 der neue Behandlungs- und Bettentrakt fertiggestellt sein.

«Sehr erfreulich auch», dass es bisher keine nennenswerten Probleme geschweige denn Unfälle auf der Baustelle gegeben habe. Und dies, obwohl zeitweise Dutzende von Beschäftigten auf dem Bauplatz sind. Laut Pergola laufen derzeit die Vorarbeiten für die Ausschreibung des Innenausbaus, die per Ende Jahr erfolgen sollen. (ums)