Das Quer durch Solothurn ist ein fester Begriff im Solothurner Turnsport. Seine erste Austragung wird auf das Jahr 1931 datiert. In den 50er- und 60er-Jahren verschwand der Anlass von der Bildfläche, bevor er 1970 vom TV Kaufleute Solothurn wiederbelebt wurde. Der Anlass hat sich seither stark gewandelt, ohne seinem Ursprung und seiner Philosophie untreu zu werden.

Heute Freitagabend wird der traditionelle Staffettenlauf bereits zum 40. Mal seit seiner Wiederbelebung in den 70er Jahren ausgetragen. Die «Bsetzisteine» und die spitzen Kurven auf der Strecke sind dieselben geblieben. Es geht nach wie vor um das direkte Sprintduell Mann gegen Mann respektive Frau gegen Frau, jede Menge Spass und ein unvergessliches Sporterlebnis mitten in der Altstadt.

Mehr Mannschaften

Gewandelt hat sich primär die Grösse des Anlasses. So nahmen 1970 insgesamt 21 Mannschaften teil. Heute sind es jedes Jahr zwischen 85 und 100 Mannschaften, also zwischen 500 und 600 Athletinnen und Athleten.

Bis zum gestrigen Anmeldeschluss haben sich 103 Mannschaften fürs diesjägrige «Quer durch Solothurn» eingeschrieben. «Das sind deutlich mehr als letztes Jahr», sagt OK-Präsident Markus Knellwolf. Das freue das OK, führe aber zu einer zeitlichen Verzögerung.

Der Wandel der Zeit lässt sich aber auch an den inzwischen gelaufenen Kategorien erkennen. Wurden zu Beginn lediglich die drei Kategorien Turnvereine, Stadtvereine und Mädchen+Jugi angeboten, so sind es heute über zehn von den Schülerkategorien zu den Aktiven, bis hin zu einer Plauschkategorie. In diesem Jahr wird zudem neu die Kategorie MuKi/ VaKi lanciert. Angesprochen sind hier alle Eltern mit Kindern mit Jahrgang 2006 und jünger. Ein Elternteil oder beide Eltern laufen jeweils zusammen mit dem Kind, wobei der Staffelstab vom Kind getragen werden sollte. (mgt/ldu)