Solothurn
HESO und Co. wehren sich gegen Stadtpolizei-Abschaffung

In einem Brief an die Gemeinderatsmitglieder bitten fast alle grösseren Anlass-Veranstalter von Solothurn, die Motion Koschmann nicht erheblich zu erklären, um die Stadtpolizei zu erhalten.

Drucken
Teilen
Die Stadtpolizei soll bleiben. (Archiv)

Die Stadtpolizei soll bleiben. (Archiv)

Hinter dem Schreiben stehen die Verantwortlichen der HESO, der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft Solothurn UNO; der für den Wochenmarkt zuständigen IG Märet, des Chästags, Oktoberfests, der Solothurnter Biertage, des slowUps, Clausemärets und weitere Organisatoren wie etwa Harry Kunz der mehrere verschiedene Events in der Stadt organisiert.

«Eine Auflösung der Stadtpolizei führt unweigerlich zu einem Leistungsabbau bei der öffentlichen Sicherheit. Wie in Solothurn war die Stadtpolizei in Olten für die lokale Sicherheit zuständig – dies beinhaltete auch die Betreuung und Unterstützung der städtischen Veranstaltungen im Bereich Sicherheit und Verkehr. Nach der Auflösung der Stadtpolizei in Olten wurden mehreren Veranstaltern Auflagen gemacht, zusätzliches Sicherheitspersonal zu engagieren, da die Unterstützung der Stadtpolizei weggefallen ist», halten die Veranstalter fest.

Und weiter: «Die Kantonspolizei konnte oder wollte die Aufgaben der Stadtpolizei in diesem Bereich nicht vollumfänglich und kostenlos übernehmen.»

Mit der Auflösung der Stadtpolizei verliere man einen «langjährigen und äusserst verlässlichen Partner», argumentieren die Veranstalter. Würde die Motion angenommen, wäre man nur noch «Bittsteller beim Kanton». Man sei sich zwar bewusst, dass die Veranstalter nur einen Einzelaspekt des Geschäfts beleuchten, doch möchte man die Stadtpolizisten auch als Kenner der lokalen Gegebenheiten nicht verlieren. (szr)

Aktuelle Nachrichten