Rebbaugebiet

«Hervorragender Jahrgang»: Die «Domaine de Soleure» im Glück

Die 2017er-Weine der «Domaine de Soleure» sind gelungen.

Die 2017er-Weine der «Domaine de Soleure» sind gelungen.

Die Rebbaugebiete der Bürgergemeinde Solothurn wurden im Frühling 2017 weitgehend vom Frost verschont, Hagel beschädigte jedoch die Reben. Der Betriebsleiter spricht von einem «hervorragenden Jahrgang».

Bald jährt sich jener verheerende Frühlingsfrost vom April 2017, dem grosse Teile des Wein- und Obstertrags in der Schweiz zum Opfer gefallen waren. Glück hatten die produktiven Rebbaugebiete der Bürgergemeinde Solothurn, der «Domaine de Soleure», die vom Frost weitgehend verschont wurden.

Erfroren sind dagegen die Jungreben, die aber dank des guten Sommerwetters nochmals austrieben und Holz bilden konnten. Im weiteren Verlauf entwickelten sich die Reben sehr positiv, doch brachte der Samstag, 8. Juli, einen flächendeckenden Hagelschlag in den Ortschaften Cressier, Le Landeron und La Neuveville. «Es war dies nach dem historischen Hagelschlag von 2013 der schlimmste Hagelschaden, den ich erlebt habe», beziffert Betriebsleiter Christoph Kaser den Schaden auf 35 Prozent.

Doch ansonsten spielte das Wetter mit, und die Ernte konnte am 16. September beginnen. Nach zehn Tagen ohne Unterbruch waren die Trauben noch im September geerntet, nur Malbec Merlot wurden nachträglich geerntet.

Trotz Frost und Hagel kamen über 90'000 Kilo Trauben von erstklassiger Qualität zusammen, sodass Kaser von einem hervorragenden Jahrgang «vom Chasselas bis zum Merlot» spricht, zumal diese Erntemenge nur 3,5 Tonnen unter derjenigen des Rekordjahres 2016 liege. (ww/mgt)

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