Die Baukommission der Stadt Solothurn und die kantonale Denkmalpflege haben die vorgesehene Erhöhung des südlich an die Krone angrenzenden Leistgebäudes nicht bewilligt. Auch der Heimatschutz hatte diesen Punkt beanstandet. Seine Einsprache wurde jedoch abgelehnt, da er nicht einspracheberechtigt sei.

Angesichts dieses Entscheids zeigt sich der Solothurner Heimatschtz erfreut und schreibt in einer Medienmitteilung: «Die Entscheide der Baukommission und der Kantonalen Denkmalpflege zeigen, dass der Standpunkt des Heimatschutzes auch von anderen Stellen geteilt wird.»

Die nun erfolgte Rückweisung zur Überarbeitung stütze sich einzig auf die rein denkmalrechtliche Beurteilung der Kantonalen Denkmalpflege zur Dachgestaltung. Es obliege jedoch der Baukommission, die gemeinderechtliche Zulässigkeit einer deutlichen Erweiterung des nutzbaren Volumens zu entscheiden.

Sollte das überarbeitete Projekt weiterhin eine deutliche Vergrösserung des nutzbaren Volumens vorsehen, müsse diese Prüfung erst noch erfolgen. «Eine solche Vergrösserung widerspräche nach unserer Auffassung klaren rechtlichen Vorgaben, welche für unser ‹Kronjuwel Altstadt› gelten», heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Diskutabel sei, ob der Heimatschutz in dieser Sache tatsächlich nicht einspracheberechtigt sei. Schliesslich handle es sich bei dem Bau um ein bundesrechtlich geschütztes Gebäude. Angesichts des gefallenen Entscheides der Baukommission und der Denkmalpflege verzichte der Solothurner Heimatschutz jedoch auf einen Weiterzug. (jvi)