Solothurn
Heilpädgagogische Sonderschule ist neu beim Kanton

Am Montag ging in der Heilpädagogischen Sonderschule HPS eine Ära zu Ende: Neu führt der Kanton die Schule und hat auch das Gebäude am Hirschweg von der bisherigen Betreiberin und Eigentümerin, der Stadt Solothurn erworben.

Drucken
Teilen
Schuldirektorin Iréne Schori übergibt die HPS Solothurn dem neuen Leiter HPS-Zentrum des Kantons, Pascal Estermann. wolfgang Wagmann

Schuldirektorin Iréne Schori übergibt die HPS Solothurn dem neuen Leiter HPS-Zentrum des Kantons, Pascal Estermann. wolfgang Wagmann

Wolfgang Wagmann

Schuldirektorin Irène Schori erinnerte an ihre erste Begegnung mit der HPS am Dreikönigstag vor vier Jahren. Sie wurde zuerst als neue Chefin der Stadtschulen vorgestellt, dann im Kreis Dreikönigskuchen gereicht. «Und wie es der Zufall wollte, konnte ich mir die Krone aufsetzen.»

Sie habe aber rasch gespürt, dass sie angesichts der bevorstehenden Kantonalisierung der HPS nicht mehr viel zu sagen habe – es sei also «nichts als wichtig und richtig», dass nun ihre «Alibifunktion» nicht mehr aufrechterhalten werde.

Gleichzeitig bedankte sich Schori beim HPS-Schulleitungsteam mit Brigitte Tasse und Edy Friedli, bei der Lehrerschaft und auch beim scheidenden Hauswart Damiano Ravicini für die geleistete Arbeit.

Mit dem Überreichen einer Dreikönigskrone übergab die Schuldirektorin die Schule an ihren Nachfolger Pascal Estermann, der am Montag seinen ersten Arbeitstag als Leiter von fünf HPS-Standorten im Kanton absolvierte. Estermann meinte in seiner kurzen Begrüssung: «Ich mache meinen Job, gut, wenn ihr nichts von mir merkt.» (ww)

Aktuelle Nachrichten